Ärger bei Facebook

Warum Alexander Klaws den Abschiedsbrief an Daniel Küblböck nicht unterschrieben hat

Sänger Alexander Klaws ärgert sich über dumme Kommentare im Netz über seine Art zu trauern

Mit einem Brief an den vermissten Daniel Küblböck verabschiedeten sich alle DSDS-Mitstreiter von dem Sänger. Nur Alexander Klaws nicht. Jetzt meldet er sich via Facebook zu Wort und rechnet mit seinen Kritikern ab.

Berlin - Unmittelbar nach Daniel Küblböcks Sturz von Bord der AIDAluna am Sonntagmorgen, äußerten sich zahlreiche Promis über ihre Social-Media-Kanäle. Viele zeigten tiefe Anteilnahme an der Tragödie, waren schockiert, bekundeten ihr Beileid und hofften, dass Daniel Küblböck noch rechtzeitig gefunden wird. Andere veröffentlichten an Küblböck gerichtete Liebesgrüße, teilweise mit Bildern, die sie zusammen mit dem Ex-DSDS-Star zeigen. Einer, von dem Viele erwartet hätten, dass er sich als einer der Ersten im Küblböck-Drama zu Wort meldet, ist Alexander Klaws (35) - Sieger der ersten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2003.

Alexander Klaws, der seit vielen Jahren erfolgreich als Musical-Darsteller tätig ist, und Daniel Küblböck hatten während ihrer gemeinsamen Zeit bei der RTL-Casting-Show ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Er kannte Daniel Küblböck schon bevor dieser von den Medien zu Deutschlands buntestem Vogel hochgeschrieben wurde. 

Darum unterzeichnete Alexander Klaws den Abschieds-Brief an Daniel Küblböck nicht

Staffel-Sieger Alexander Klaws (u.li) mit seinen ehemaligen DSDS-Mitstreitern im Jahr 2003

Am Abschiedsbrief seiner ehemaligen DSDS-Mitstreiter für Daniel Küblböck wollt er er sich nicht beteiligen, zog es vor, zu dem mysteriösen Fall zu schweigen. Bis jetzt! Auf seiner Facebook-Fanpage veröffentlichte Klaws am Dienstagmittag ein ziemlich unverblümt formuliertes Statement, warum er weder den Brief unterzeichnen noch auf der kollektiven Betroffenheitswelle mitsurfen wollte. 

„Es hat sich einfach heuchlerisch angefühlt, Teil einer Sammel-Nachricht zu sein über jemanden, mit dem man seit 14/15 Jahren keinerlei Kontakt hatte“, schreibt er in seinem ausführlichen Post.

Hat Alexander Klaws kein Mitgefühl? 

Von denen, die ihn im Internet dafür angefeindet haben, dass er auf seine eigene Art um Daniel Küblböck trauert, nämlich im Stillen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, zeigt er sich entsetzt: „Es gibt außerdem heutzutage auch ohne Facebook noch die Möglichkeit, an dem Schicksal eines Menschen teilzuhaben, ohne alle Welt gleich darüber zu informieren. Als Arschloch betitelt zu werden, nur weil für euch Clowns die Welt ohne Facebook nicht existiert, ist schlichtweg abartig!"

Alexander Klaws gibt Online-Hatern Mitschuld an Küblböcks Unglück

Alexander Klaws gibt auch den Hatern im Netz eine Mitschuld an Küblböcks mutmaßlicher Verzweiflungstat, wenn er denn wirklich gesprungen sein sollte: „IHR seit ein großer Teil des Problems in unserer Gesellschaft, dass Leuten wie euch eine Plattform gegeben wird, andere mit euren eierlosen Kommentaren und Beschimpfungen zu belästigen – wenn diese aber vor euch stehen würden, ihr keinen feuchten Furz rauskriegen würdet!“

Zum Schluss lässt Alexander Klaws doch noch die Worte fallen, auf die seine Fans und die Anhänger von Daniel Küblböck gewartet haben. Warme Worte des Bedauerns.

„Ich möchte von daher hier auch nur soviel dazu sagen, dass ich natürlich geschockt bin und es mir unglaublich leid tut, für welchen Weg sich Daniel entschieden hat. Niemand kann sich vorstellen, was einen Menschen zu so einem Handeln treibt. Ich hoffe einfach nur, dass egal wo du auch sein magst mein Kleiner, du nun in Ruhe deinen Weg gehen kannst!“

Sven Barthel

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