Zukunftsvisionen

Elyas M'Barek träumt von einer Tischlerlehre

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Gibt es irgendwann Tische, Stühle und Bücherregale von Elyas M'Barek? Vor Aufträgen würde er sich wahrscheinlich nicht retten können. Foto: Felix Hörhager

Der Schauspieler kann sich vorstellen, auch ein ganz anderes Leben zu führen. Dazu gehörten für ihn eine Familie, ein Haus im Süden - und eine Tischlerausbildung.

München (dpa) - Schauspieler Elyas M'Barek wäre gerne Tischler. "Ich glaube, wenn es die Zeit eines Tages zulässt oder ich keine Lust mehr auf den jetzigen Beruf habe, mache ich eine Tischlerlehre", sagte der 35-Jährige dem Magazin "GQ".

"Ich finde die Idee, etwas mit den eigenen Händen herzustellen und zu bearbeiten, sehr cool", sagte der Star aus "Türkisch für Anfänger" und "Fack ju Göhte" zur Begründung. "Man kann kreativ sein und dabei zugucken, wie etwas entsteht. Und gleichzeitig habe ich jetzt wieder, während ich darüber rede, den Duft von Holz in der Nase."

Er habe sich "sogar schon erkundigt, ob so etwas machbar wäre, in meiner jetzigen Situation". Leider sei die Ausbildung sehr zeitintensiv und komme deshalb im Moment nicht infrage.

Tischlerdasein hin oder her, für die Zukunft wünscht sich M'Barek jedenfalls Frau und Kinder: "Ich denke oft daran, wie es wäre, eine Familie zu haben. Dieses ganz kitschige Bild, das man als Kind auf ein Blatt Papier malte: ein Haus, Bäume, eine Schaukel, Kinder und die Eltern", erzählte der Schauspieler der Zeitschrift.

"Vor drei Jahren, das kann ich offen sagen, hatte ich solche Gedanken nicht. Aber jetzt schießt es mir doch manchmal durch den Kopf, wie es wäre, eine Familie zu gründen, Kinder, ein Haus im Süden. Ein ganz anderes Leben, als ich jetzt führe."

Sicher ist: Am 26. Oktober kommt der dritte und letzte Teil der "Fack ju Göhte"-Reihe in die deutschen Kinos.

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