Blick hinter die Kulissen

Fünf kuriose Fakten über „Shopping Queen“, die jeden heimlichen Fan erstaunen

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Guido Maria Kretschmer

Auch wenn es viele vielleicht nicht zugeben wollen - die einfallsreichen Sprüche Guido Kretschmers bei „Shopping Queen“ amüsieren! Wir haben 5 interessante Fakten zur Kultsendung recherchiert.

München - Ganze fünf Mal pro Woche läuft die erfolgreiche Reality-Show „Shopping Queen“ mittlerweile und unterhält ihre Zuschauer nicht nur mit kuriosen Outfits der Kandidaten, sondern vor allem auch mit den staubtrockenen Sprüchen von Modedesigner Guido Maria Kretschmer (53).

Fünf Fragen, die sich jeder heimliche Fan der Styling-Doku schon einmal gestellt hat, beantworten wir hier:

1. Warum kaufen die Kandidaten nie bei H&M oder Zara?

Kleine Boutiquen mit wenig Auswahl und viel zu teuren Fummeln - darin sieht man die Kandidatinnen auf der Suche nach einem mottogetreuen Outfit meistens verzweifeln. Große, bekannte Modeketten sind hingegen nie zu sehen. Kein H&M, kein Zara, kein Mango - nichts, obwohl das 500€ Budget dort mehr hergeben würden als in den kleinen Spezialgeschäften. 

Der Grund dafür ist überraschend einfach: Drehverbot. „Unsere Produktionsfirma Constantin Entertainment fragt regelmäßig für die Produktion der ‚Shopping Queen‘ bei H&M und ZARA nach einer Drehgenehmigung, aber leider gibt es von beiden Häusern immer wieder aufs Neue ein komplettes Drehverbot, was wir natürlich akzeptieren müssen“, verriet VOX-Sprecherin Katrin Bechtoldt dem Modemagazin „Très Click“. H&M begründet das Verbot damit, die Einkaufsathmospäre nicht stören zu wollen und sich lieber auf seine Kunden zu konzentrieren.

Stattdessen müssen die Kandidaten im Vorfeld eine Excel-Tabelle mit ihren Wunschläden und -Friseuren anlegen, die dann von Vox für eine Drehgenehmigung angefragt werden. So kann es sein, dass von 40 aufgelisteten Läden am Ende noch zwei übrig bleiben, wie beispielsweise bei Fashionbloggerin Nina Schwichtenberg, die auf ihrem Blog Fashioncarpet einen Einblick hinter die Kulissen von Shopping Queen aus Kandidatensicht gibt.

2. Was sind die Grundvoraussetzungen, um bei Shopping Queen mitzumachen?

18 muss man sein und eine eigene, nicht zu kleine Wohnung haben, damit dort gedreht werden kann. Mehr ist erstmal nicht nötig, um sich bei Shopping Queen bewerben zu dürfen. Danach folgen einige Fragebögen mit Angaben zu Alter, Gewicht und Beziehungsstatus. Die Bewerber müssen Bilder mitschicken - Porträt und Ganzkörper - sowie vom Kleiderschrank und dem aktuellen Lieblingsoutfit.

3. Wie alt war die älteste Kandidatin? 

Stolze 78 Jahre ist die älteste Kandidatin der Erfolgsserie Shopping Queen und dabei so gar nicht altbacken! Bei dem nicht ganz einfachen Motto  "Ganz schön schräg – kombiniere ein asymmetrisches Outfit!" trumpfte die hippe Seniorin auf. Ihr schwarz-pinkes Fransenoutfit kombiniert zu lässigen Sneakers war laut Kretschmer eine „Hommage an unsere Sendung“ und „passt perfekt zu Shopping Queen“.

4. Wie oft verteilte Guido Kretschmer bei „Shopping Queen“ 0 Punkte?

Volle Punktzahl vergibt Modeschöpfer Kretschmer nur sehr sparsam, genauso wie die 0-Punkte-Ohrfeige. Eine Kandidatin hatte aber laut Kretschmer nichts anderes verdient, denn sie ließ sich von ihrem Budget während der Sendung Botox spritzen. So stattete sie nach dem Einkaufsbummel auch noch ihrem ihrem Beauty-Doc einen Besuch ab - ein Verhalten, das Kretschmer fassungslos zurück ließ: „Das ist absolut lächerlich!“ schimpfte er. "Die kriegt null Punkte, zur Strafe. Das wird die erste Kandidatin werden, egal was die anhat - weil das nicht geht.“

5. Ist schon mal jemand am Motto gescheitert?

Ja! Kandidatin Pepe fand Anfang des Jahres nämlich absolut kein Outfit, das zu ihr passte und ging so in die Geschichte von Shopping Queen ein.

Das Motto „Everybody's Darling - Sei der Hingucker in deiner neuen Lederjacke!" konnte sie nämlich nur zum Teil erfüllen. Sie erschien zwar in neuer Lederjacke auf dem Laufsteg, der Rest ihres Outfits stammte aber aus ihrem eigenen Kleiderschrank. „Ich kann nicht damit leben, irgendwas zu kaufen. Es muss auch zu mir passen. Das ist einfach alles nicht meins", kommentiert die 32-jährige Lehrerin ihr Zögern. 

Die anderen Kandidaten lästern, Kretschmer ist beeindruckt von ihrem Verhalten: "Ich finde es bewundernswert, zu sagen, ich kaufe nichts, was mir auch nicht gefällt. Das ist einfach konsequent." 

Das übriggebliebene Restbudget wollte die Kölnerin spenden.

rm

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