Seine letzte Ruhestätte

Jan Fedder (†): Denkmal für toten ARD-Star - traurige Inschrift erinnert an Biografie

Jan Fedder verlor im Dezember 2019 den Kampf gegen den Krebs. Nun wurde das Holzkreuz auf dem Friedhof durch einen Grabstein mit romantischer Inschrift ersetzt.

  • Jan Fedder verstarb am 30. Dezember 2019
  • Der "Großstadtrevier"-Star wurde auf dem Ohldorfer Friedhof in Hamburg begraben
  • Nun wurde das schlichte Holzkreuz durch einen Grabstein aus Marmor ersetzt

Hamburg - Knapp vier Monate sind seit dem tragischen Tod von ARD-Legende Jan Fedder* vergangen. Kurz nach seinem Tod wurde der "Großstadtrevier"-Star auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg begraben - innerhalb weniger Tage entwickelte sich sein Grab zur Pilgerstätte für treue Fans. Daraufhin zog Witwe Marion Fedder und die Friedhofsverwaltung die Reißleine und sperrten das Denkmal ab. Nun erinnert ein neuer Grabstein an den toten Jan Fedder.

Jan Fedder (†): ARD-Star verliert den Kampf gegen den Krebs

Lange führte Jan Fedder einen unermüdlichen Kampf gegen den Krebs, bis er im Dezember 2019 in Hamburg* verstarb, nur einen Tag vor Silvester. Zwei Wochen später fand seine Trauerfeier am 14. Januar, seinem 65. Geburtstag, im Hamburger Michel statt - ein Abschied, der gleichermaßen berührt und faszinierte.

Denn nicht nur, dass sich rund 2000 Trauergäste in der Barockkirche versammelt hatte, tausende Fans standen vor dem Michel und verfolgten die Trauerfeier auf einer großen Leinwand. Anschließend ging es mit einem Trauerkonvoi über die Reeperbahn - dort wo Jan Fedder liebte, lachte und lebte. 

Jan Fedder (†): Letzte Ruhestätte wird zur Pilgerstätte für trauernde Fans

Begraben wurde die "Großstadtrevier"-Legende* auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Doch innerhalb weniger Tage entwickelte sich sein Grab samt Holzkreuz zur Pilgerstätte, denn unzählige trauernde Fans wollten von ihrem ARD-Star Abschied nehmen und ihm die letzte Ehre erweisen. 

Nachdem nicht nur Bierdosen am Grab abgestellt wurden, sondern auch das ganze Gras platt getrampelt wurde, zogen Witwe Marion Fedder und die Friedhofsverwaltung die Reißleine. Fortan konnte das Grab nur noch aus der Ferne bestaunt werden, denn ein Tor schütze nun seine letzte Ruhestätte. Ein Briefkasten am Denkmal von Jan Fedder gab seinen Anhängern die Chance, einen letzten Gruß oder ermunternde Worte zu hinterlassen, denn immer noch kommen "jeden Tag zwischen 50 und 80 Besucher."

Jan Fedder (†): "Liebe ist unsterblich" - letzte Botschaft an toten ARD-Star

Doch nun wurde das schlichte Holzkreuz am Grab von Jan Fedder durch den richtigen Grabstein ersetzt. Auf dem dunklen Stein ist nun eine weiße Marmorplatte angebracht. In goldener Schrift und verziert mit einem Wappen bestehend aus einem roten Herz, einem Anker und einem Tor steht dort geschrieben: "Liebe ist unsterblich", samt Jan Fedders Namen, sowie sein Geburts- und Sterbedatum. Ein Hommage an seine Biografie, die den Titel "Jan Fedder - Unsterblich" trägt. Stolze 200 Kilo soll die Platte wiegen. 

Jan Fedder verlor im Dezember 2019 den Kampf gegen den Krebs. Nun wurde das Holzkreuz auf dem Friedhof durch einen Grabstein mit romantischer Inschrift ersetzt.

Gegenüber der Bild verriet Marion Fedder, die trauernde Ehefrau: "Es steht für Jans Liebe und Verbundenheit zu Hamburg und seinem Hafen. Jan lebt in unseren Herzen weiter und das wollen wir ihn spüren lassen. Jetzt ist endlich alles so, wie es sein soll. Ich denke, Jan würde es gefallen." Mit dem schmiedeeisernen Tor, dem neuen Grabstein, den Blumen und dem Briefkasten wurde aus der letzten Ruhestätte von Jan Fedder etwas ganz besonderes. 

Auch die Inschrift auf dem Grabstein von Jan Fedder hat für die 59-jährige Witwe eine besondere Bedeutung: "Ein Grabstein ist ja auch für die Ewigkeit bestimmt. Er sollte emotional sein, weil Jan unsere Herzen berührt hat und ganz besonders meins. Jan lebt in unseren Herzen weiter und das wollen wir ihn spüren lassen." Erst kürzlich erschien Jan Fedder Biografie - nun enthüllte der Autor das Geheimnis um den Titel des berührenden Buches. 28 Jahre lang war Jan Fedder als "Dirk Matthies" in der ARD-Kultserie "Großstadtrevier" zu sehen, nun flimmert Anfang Mai seine Abschiedsfolge über die heimischen Bildschirme.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Markus Scholz/dpa

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