Alles nur Schein statt Sein? 

Nach „Schlachtfeld“-Aussage von Keira Knightley gegen Herzogin Kate: Schauspielerin meinte es anders

Keira Knightley
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Keira Knightley.

So perfekt sein wie Herzogin Kate - der Traum vieler Frauen. Schauspielerin Keira Knightley gefällt ganz und gar nicht, welches Bild Prinz Williams Frau an andere Mütter sendet. 

Schauspielerin Keira Knightley (33, „Fluch der Karibik“) weist den Vorwurf zurück, mit ihrem neuen Essay habe sie Herzogin Kate angegriffen. „Ich habe niemanden in irgendeiner Weise beschämt, ganz im Gegenteil“, sagte sie bei der Premiere ihres neuen Films „Colette“ am Donnerstagabend in London. Die Anmerkungen, die sie gemacht habe, „beziehen sich ganz auf unsere Kultur, die die Wahrheiten der Frauen zum Schweigen bringt und uns alle zwingt, uns zu verstecken“.

In dem Essay beschreibt Knightley, was sie empfunden habe, als Kate das Krankenhaus verließ, nur Stunden, nachdem sie Prinzessin Charlotte auf die Welt gebracht hatte: „...ihr Gesicht ist geschminkt und ihre High Heels sind angezogen. Das Gesicht, das die Welt sehen will.“

Keira Knigthley gegen Herzogin Kate? „Medien haben es falsch dargestellt“

Sie selbst schildert in dem Essay ungeschönt die Geburt ihrer Tochter Edie, die nur einen Tag vor Prinzessin Charlotte auf die Welt kam: „Ich erinnere mich an die Scheiße, das Erbrochene, das Blut, die Stiche. Ich erinnere mich an mein Schlachtfeld.“ Und dann fragt die 33-Jährige: „Und ich bin das schwächere Geschlecht?“

Zu den Vorwürfen sagte sie nun am Donnerstagabend: „Ich denke, es ist sehr interessant, dass bestimmte Teile der Medien - ich will nicht sagen absichtlich - aber jedenfalls falsch dargestellt haben, was ich gesagt habe.“

Erstmeldung: „Mein Körper war ein Schlachtfeld“: Keira Knightley schießt gegen Herzogin Kate

München/London - Ob bei der kleinen Charlotte oder bei ihrem Jüngsten Louis - nur Stunden nach der Geburt ihres Sohnes präsentierte sich die britische Herzogin perfekt gestylt und mit rosigen Bäckchen lächelnd vor der Presse, von Strapazen keine Spur. Schauspielerin Keira Knightley hat sich nun über die Art und Weise echauffiert, wie sich die Ehefrau von Prinz William in ihrer Funktion als Vorbild verhalten hat. 

Knightley (33, “Fluch der Karibik“) hat selbst Kinder, sie hat im Jahr 2015 ihre Tochter Edie (3) nur einen Tag später bekommen, als Kate ihre Erstgeborene Charlotte (3).

Kate und William mit ihrer frisch geborenen Tochter Charlotte.

In einem Essay machte Knightley nun ihren Frust über Kate publik. Bei der Geburt ihrer Tochter sah sie selbst aus wie ein Schlachtfeld, sagt sie: „Ich erinnere mich an die Scheiße, das Erbrochene, das Blut, die Stiche. Ich erinnere mich an mein Schlachtfeld. [...] Meine Vagina ist aufgerissen. Du kamst mit geöffneten Augen raus. Arme in die Luft gerissen. Schreiend. Sie haben dich auf mich gelegt, mit Blut und Fruchtschmiere bedeckt, dein Kopf verformt vom Geburtskanal. Pulsierend, keuchend, schreiend.“

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Keira Knightley: „Versteckt unseren Schmerz“

Der Text wurde als Essay im Sammelband „Feminists don't wear pink (and other lies)“ (zu dt.: Feministinnen tragen kein Pink - und andere Lügen) publiziert. Auch Schauspielerkollegen wie Emma Watson (“Harry Potter“) und Saoirse Ronan (“Abbitte“) und Model Adwoa Aboah trugen dazu Texte bei.

Knightley weiter:  „Sie (Herzogin Kate) wurde sieben Stunden später aus dem Krankenhaus entlassen, perfekt gestylt mit geschminktem Gesicht und in High Heels. Eben das Bild, das die Welt sehen will. [...]“

Sie will, dass endlich damit aufgehört wird, dass Stars oder öffentliche Personen unrealistische Erwartungen an Mütter senden: „Versteckt unseren Schmerz, unsere aufgerissenen Körper, unsere leckenden Brüste, unsere tobenden Hormone. Sei schön, sei stilvoll, zeig dein Schlachtfeld nicht, Kate. Sieben Stunden nach dem Kampf um Leben und Tod, sieben Stunden, nachdem dein Körper aufgerissen ist und blutiges, schreiendes Leben herausgekommen ist. Zeig es nicht. Sag es nicht. Stehe dort mit deinem Mädchen, umringt von einem Rudel männlicher Fotografen.“

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Knightley ist mit ihrer Kritik nicht allein. Bei Kates Geburten wurde vielerorts Ärger vieler Mütter laut, die verzerrte Realität anprangerten.

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