"Body Suspension"

Mann mit Metallhaken im Rücken lässt sich hängen

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Gerrold Vincent scheint keine Schmerzen zu kennen. Foto: Johannes Schmitt-Tegge

Gerrold Vincent wirkte völlig gelassen, als er sich am Freitag einen etwa 10 Zentimeter langen Haken durch die Haut am rechten Schulterblatt stechen ließ. Kurz darauf hing er von der Decke im Kuriositätenmuseum "Ripley's Believe It or Not" am Times Square.

New York (dpa) - Zum Gruselfest Halloween hat ein Mann in New York sich einen Metallhaken durch den Rücken stechen und sich daran 47 Minuten von einer Raumdecke hängen lassen.

Gerrold Vincent wirkte völlig gelassen, als er sich am Freitag einen etwa 10 Zentimeter langen Haken durch die Haut am rechten Schulterblatt stechen ließ. Kurz darauf hing er von der Decke im Kuriositätenmuseum "Ripley's Believe It or Not" am Times Square.

"Es gibt keinen Trick. Vermutlich ist Schmerz ein relativer Begriff", sagte der aus New Orleans stammende Stunt-Künstler der Deutschen Presse-Agentur vor der Aktion. Zudem könne man den Körper darauf trainieren, auf bestimmte Reize weniger stark zu reagieren. Er selbst habe schon viele Piercings am Körper gehabt und diese hätten ihn nie ernsthaft gestört.

Das Hobby der sogenannten "Body Suspension" (Körper-Aufhängung) hat spirituelle und religiöse Ursprünge und wurde etwa von Indigenen des nordamerikanischen Mandan-Stamms praktiziert. Im Mittelpunkt steht dabei ein euphorischer Rausch, der entsteht, wenn der Körper an die eigenen Grenzen der Belastbarkeit stößt.

Von der Decke des Museums hängend winkte Vincent am Freitag Besuchern, tippte in sein Handy und machte Selfies. "Hat jemand Zeichentrickfilme? Ich brauche Netflix", scherzte er, als er nach den ersten Minuten sichtlich gelangweilt wirkte. Eigenen Angaben zufolge hatte er den Stunt zuvor bereits sehr häufig durchgeführt und seinen Körper schon bis zu 90 Minuten an einem Metallhaken hängen lassen.

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