Schwierige Aufgabe

Meryl Streep: Schief singen war harte Arbeit

Hollywood - Oscarpreisträgerin Meryl Streep hat fürs Schiefsingen hart arbeiten müssen, wie sie jetzt bei der Eröffnung des internationalen Filmfestivals in Tokio verriet.

Für ihren neuen Film "Florence Foster Jenkins" habe sie zunächst versucht, ihre Arien "korrekt" zu singen - dafür habe sie einen "sehr, sehr guten, echten Operncoach" gehabt, sagte Streep am Montag bei der Eröffnung des internationalen Filmfestivals von Tokio. Dann hätten sie in den letzten zwei Wochen der zweimonatigen Vorbereitung die Lieder wieder kaputt gemacht. 

"Irgendwie habe ich es geschafft", zeigte sich der Hollywoodstar zufrieden. Die 67-Jährige hatte ihr musikalisches Talent bereits mehrfach unter Beweis gestellt, unter anderem in der Komödie "Mamma Mia!" aus dem Jahr 2008. Streeps jüngster Film erzählt die Geschichte der US-Erbin Jenkins nach, die bar jeden Talents eine Gesangskarriere forcierte und mit abenteuerlichen Konzerten Furore machte. 

"Florence Foster Jenkins" eröffnete das Tokioter Filmfestival, bei dem 16 Streifen in der Konkurrenz laufen. Die Jury hatte sie aus rund 1500 Werken aus 96 Ländern und Regionen ausgewählt.

AFP

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