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Pariser Haute Couture startet dynamisch durch

Wohin mit alten Orden und Medaillen? Das belgische Designerduo An Vandevorst und Filip Arickx hat einen Vorschlag. Foto: François Mori
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Wohin mit alten Orden und Medaillen? Das belgische Designerduo An Vandevorst und Filip Arickx hat einen Vorschlag. Foto: François Mori
Hut und Tasche zugleich (Entwurf des belgischen Designerduos An Vandevorst und Filip Arickx). Foto: François Mori
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Hut und Tasche zugleich (Entwurf des belgischen Designerduos An Vandevorst und Filip Arickx). Foto: François Mori
Das belgische Designerduo An Vandevorst und Filip Arickx bedankt sich bei den Gästen der Haute-Couture-Show in Paris. Foto: François Mori
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Das belgische Designerduo An Vandevorst und Filip Arickx bedankt sich bei den Gästen der Haute-Couture-Show in Paris. Foto: François Mori
Der französische Designer Bertrand Guyon biegt um die Ecke. Foto: Michel Euler
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Der französische Designer Bertrand Guyon biegt um die Ecke. Foto: Michel Euler
Das Brautkleid Bertrand Guyon (Schiaparelli) ist recht transparent geworden. Foto: Michel Euler
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Das Brautkleid Bertrand Guyon (Schiaparelli) ist recht transparent geworden. Foto: Michel Euler
Bertrand Guyon hat sich von Picasso inspirieren lassen. Foto: Michel Euler
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Bertrand Guyon hat sich von Picasso inspirieren lassen. Foto: Michel Euler
Die Designer Lazaro Hernandez (l) und Jack McCollough vom New Yorker Mode-Label Proenza Schouler in Paris. Foto: François Mori
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Die Designer Lazaro Hernandez (l) und Jack McCollough vom New Yorker Mode-Label Proenza Schouler in Paris. Foto: François Mori
Ein Entwurf in Rot von Proenza Schouler. Foto: François Mori
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Ein Entwurf in Rot von Proenza Schouler. Foto: François Mori

Ein frischer Wind umweht die Pariser Haute Couture zu Beginn der Schauen für Herbst/Winter 2017/18. Schon lange wirkte die ehrwürdige "hohe Schneiderkunst" nicht mehr so dynamisch. Das liegt auch daran, dass neue Namen auf dem Kalender des Mode-Spektakels stehen.

Paris (dpa) - Die Pariser Haute-Couture-Schauen für die kommende Herbst/Winter-Saison haben sehr dynamisch begonnen. Einige neue Designer brachten gleich zu Beginn frischen Wind in das Mode-Spektakel, aber auch traditionsreiche Modehäuser wie Schiaparelli legten ungewohnten Drive an den Tag.

Der Chefdesigner Bertrand Guyon lieferte am Montag mit seiner Schau unter dem Titel "Shocking Society" eine Hommage an die freigeistigen Frauen, die die Markengründerin Elsa Schiaparelli (1890-1973) einst umgaben. Superleichte lange Kleider aus mehrlagigem Tüll oder Organza erinnerten an den lockeren Lifestyle der 1970er Jahre. Stickereien mit Motiven von Picasso und leuchtende Farbverläufe verliehen der Luftigkeit Erdung. Als Brautkleider gab es einen komplett durchsichtigen Entwurf oder alternativ ein sexy Minikleid mit herzförmigem Umhang.

Das Duo AF Vandevorst (Filip Arickx und An Vandevorst) sorgte für einen avantgardistischen Look. Die beiden Belgier waren als Gastdesigner geladen und hatten bereits am Sonntag Flagge mit einem schrillen Styling gezeigt: Latex in Neonfarben, Animal Prints, Hauben aus Müllsäcken und Blazerjacken, die wie Nonnenschleier drapiert worden waren. Darunter verbarg sich dann aber durchaus tragbarer Alltagslook.

Mit geschwungenen wadenlangen Korsagen-Kleidern wartete das US-Duo Proenza Schouler ebenfalls am Sonntag zum Start der Modewoche auf. Jack McCollough und Lazaro Hernandez fertigen eigentlich nicht Couture, sondern Luxuskonfektion, doch ihre Entwürfe bewegen sich auf dem Niveau der "Hohen Schneiderkunst". Über tadellosen Mänteln und sportlichen Stretch-Ensembles trugen die Models Leder-Bustiers. Zarte Spitze, aufgestickte Federn und lichte Blumendrucke vervollständigten diese perfekt harmonische Kollektion.

Website der Pariser Chambre Syndicale mit dem Kalender der Schauen

Website von Schiaparelli

Seite von AF Vandevorst

Seite von Proenza Schouler

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