Manager packt aus

Mobbing bei Take That: Robbie Williams wurde aus britischer Boygroup geekelt

Popsänger Robbie Williams steht vor den übrigen Mitgliedern der britischen Boygroup Take That (Fotomontage)
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Wurde Robbie Williams bei Take That tatsächlich rausgemobbt? Der ehemalige Manager der britischen Boyband packt nun aus (Fotomontage)

25 Jahre nach der tränenreichen Trennung von Take That kommt es zur sensationellen Enthüllung durch den ehemaligen Manager der Band: Robbie Williams soll aus der Boygroup gemobbt worden sein.

Manchester - Während in den 1960ern und 1970ern noch britische Rockbands* wie The Beatles oder Led Zeppelin den Sound der Insel verkörperten, führte in den Neunzigern kein Weg an Pop-Acts wie den Spice Girls oder Take That vorbei. Letztere eroberten zu Beginn des Jahrzehnts die Herzen zahlreicher Fans, gaben am 13. Februar 1996 jedoch ihre Trennung bekannt - Flutwellen an Fan-Tränen waren die Folge.

Die Bandauflösung war jedoch abzusehen gewesen: Bereits ein halbes Jahr zuvor hatte Robbie Williams (47) die Gruppe verlassen. Diesen Abschied rückt der Ex-Manager von Take That nun in ein neues Licht - und erhebt schwere Vorwürfe! Extratipp.com* berichtet.

Vertragen und vergessen? Take That ging 2010 wieder in Originalbesetzung (von links nach rechts: Jason Orange, Howard Donald, Mark Owen, Gary Barlow und Robbie Williams) auf Tour

Robbie Williams bei Take That gemobbt? Ex-Manager packt über Boygroup aus

Take That - in der Originalbesetzung bestehend aus Robbie Williams, Gary Barlow (50), Howard Donald (52), Mark Owen (49) und Jason Orange (50) - waren das britische Boygroup-Phänomen der 1990er. Zahlreiche, meist weibliche Fans im Teenageralter verloren ihr Herz an die Popband* - und litten deswegen gewaltig, als Robbie Williams 1995 seinen Ausstieg aus der Gruppe bekanntgab und diese sich nur wenig später komplett auflöste. Dieses Kapitel Musikgeschichte muss jedoch neu aufgerollt werden, wie Nigel Martin-Smith (59), der ehemalige Manager der fünf Jungs, gegenüber BILD verriet.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Lange Zeit wurde behauptet, Robbie Williams sei freiwillig bei Take That ausgestiegen, habe seinen Abschied von der Boygroup dementsprechend als „Befreiung“ erlebt - doch das stimmt so nicht ganz, wie der Ex-Manager der Briten im Interview mit dem Boulevardblatt erklärt. Der Ausstieg des 47-jährigen Popstars habe schließlich den „Anfang vom Ende“ eingeläutet, so Martin-Smith.

Ich will es hier mal ganz konkret sagen. Aber die Wahrheit ist: Jason hat Robbies Ausstieg aus der Band vorangetrieben. Bis zum heutigen Tag hasst mich Robbie, weil er denkt, dass ich hinter seinem Weggang stecke, aber es war Jason, der ihn zusammen mit Gary zuerst dazu gedrängt hat.

Nigel Martin-Smith, ehemaliger Manager von Take That, gegenüber BILD

Entschieden sich Take That gegen Robbie Williams? Privates Treffen besiegelte Boygroup-Schicksal

Offiziell war Robbie Williams aufgrund seiner Drogen- und Partyexzesse bei Take That ausgestiegen, doch im Hintergrund lief weit mehr ab, als die Fans erahnten, wie Nigel Martin-Smith im Interview nun klarstellte: „Jason und Gary kamen zu mir nach Hause. Jason sagte mir, dass Robbie gehen müsse und gab mir den Eindruck, dass alle in der Band das wollten, aber ich fand am nächsten Tag heraus, dass Mark und Howard nichts davon wussten. Dann kam Robbie, sie hatten ein Treffen und das war’s.“

Damals hing der Haussegen bei der Boyband offenbar mächtig schief, inzwischen haben sich Robbie Williams & Co. jedoch wieder versöhnt. Mit rund 358.000 Abonnenten bei Instagram* und etwa 3.7 Millionen monatlichen Hörern bei Spotify* sind die Pop-Ikonen der 1990er auch heute noch gefragt, treten in unregelmäßigen Abständen sogar gelegentlich wieder gemeinsam auf.

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