Haute Couture

Schau in London: Dior mit britischem Flair

+
Kleider der Dior Haute Couture-Kollektion aus den Jahren 1950 und 1952 in der Londomner Schau Foto: Alastair Grant

"Christian Dior - Designer von Träumen". So verlockend klingt der Titel der Londoner Ausstellung.

London (dpa) - Französische Haute Couture mit englischer Note - das könnte der Untertitel einer Ausstellung über das Modehaus Christian Dior sein, die an diesem Samstag (2. Februar) im Victoria and Albert Museum (V&A) in London eröffnet wird.

Die Schau "Christian Dior - Designer von Träumen" orientiert sich im wesentlichen an der höchst erfolgreichen Dior-Ausstellung in Paris, mit der 2017 das 70-jährige Bestehen des Modehauses gefeiert wurde.

Das V&A nimmt nun für sich in Anspruch, erstmals die Begeisterung Diors für britische Traditionen zu enthüllen: von Royalty über Perlen, Tweed und Maßschneiderei - sogar am britischen Essen gewann der Franzose demnach Geschmack.

Zu diesem Zweck hat Kuratorin Oriole Cullen der chronologisch und thematisch angelegten Schau über die Geschichte des Modehauses ein Extra-Kapitel hinzugefügt, in der Diors Faszination für englische Landschaftsgärten, pompöse Landsitze, Stoffe und Luxusschiffe belegt wird. Schon lange bevor er als 21-Jähriger zur Verbesserung seiner Englischkenntnisse nach London kam, habe Dior in seiner Heimat in der Normandie stets die enge Verbindung nach England verspürt. "Es ist eine Geschichte, die bisher wenig bekannt war", sagte Cullen zu ihren Recherchen.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als Dior 1947 mit dem "New Look" die weibliche Linie revolutionierte, begann auch seine Kooperation mit britischen Textilhäusern. Der Besucher erfährt von privaten Modeschauen für die High Society in Landhäusern und in der französischen Botschaft in London, wo Prinzessin Margaret, die jüngere Schwester der Queen, Stargast war. Das von Dior entworfene üppige Ballkleid aus Tüll und Seide, das Margaret zu ihrem 21. Geburtstag 1951 trug, ist ein Highlight der Schau. Dior kleidete unter anderem die Schriftstellerin Nancy Mitford und die Ballerina Margot Fonteyn ein.

Mit Stolz verweist Cullen darauf, dass rund 50 Prozent der in London gezeigten 500 Objekte - darunter etwa 200 Kleidungsstücke - neu seien. Das Erstaunlichste an der Schau, die mit einem Rausch aus Tüll, Taft und Seide in einem glitzernden "Ballraum" endet, bleibt für sie, dass "jedes einzelne Stück von Hand angefertigt ist".

Infos zur Ausstellung

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

DSDS-Hammer! Dieter Bohlen will diesen Superstar in die Jury holen

DSDS-Hammer! Sitzt bald dieser Superstar und ehemaliger Gewinner neben Dieter Bohlen in der Jury? Das wünscht sich zumindest der Poptitan.
DSDS-Hammer! Dieter Bohlen will diesen Superstar in die Jury holen

Billie Eilish: Pikantes Foto von XXL-Dekolleté aufgetaucht

Oversize-Shirt und Baggy-Pants, so kennt man Billie Eilish. Doch nun kursieren Bilder im Netz, auf denen die Musikerin ganz anders zu sehen ist. 
Billie Eilish: Pikantes Foto von XXL-Dekolleté aufgetaucht

GNTM-Hammer! Krasse Verwandlung! Finalistin Kasia hat sich mega verändert

GNTM-Hammer: Finalistin Kasia Lenhardt hat eine krasse Verwandlung hinter sich - so sieht die 24-Jährige heute nicht mehr aus!
GNTM-Hammer! Krasse Verwandlung! Finalistin Kasia hat sich mega verändert

Spekulationen um Beauty-OP bei Khloé Kardashian: Erst wird sie wütend, dann ändert sich alles

Khloé Kardashian sieht auf einmal völlig anders aus. Fans spekulieren über eine Nasen-Korrektur. Darauf reagiert sie zunächst wütend, dann gibt sie sich verletzlich.
Spekulationen um Beauty-OP bei Khloé Kardashian: Erst wird sie wütend, dann ändert sich alles

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.