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Partys und Feuerwerk: Die Welt begrüßt 2017

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Riesenfeuerwerke in Berlin und Sydney, Silvester in Fernost: Für viele Menschen auf der Welt hat das Jahr 2017 bereits begonnen. Auch in Deutschland gibt es große Feiern.

Berlin begrüßt das neue Jahr. Foto: Britta Pedersen
1 / 17Berlin begrüßt das neue Jahr. Foto: Britta Pedersen © Britta Pedersen
Das neue Jahr in Ägypten. Foto: Amr Nabil
2 / 17Das neue Jahr in Ägypten. Foto: Amr Nabil © Amr Nabil
Eine Lichtinstallation von Philipp Geist in Köln. Foto: Ronald Wittek
3 / 17Eine Lichtinstallation von Philipp Geist in Köln. Foto: Ronald Wittek © Ronald Wittek
Die Berliner Festivalmeile und die Bühne vor dem Brandenburger Tor. Foto: Jens Kalaene
4 / 17Die Berliner Festivalmeile und die Bühne vor dem Brandenburger Tor. Foto: Jens Kalaene © Jens Kalaene
Der Big Ben in London läutet 2017 ein. Foto: Frank Augstein
5 / 17Der Big Ben in London läutet 2017 ein. Foto: Frank Augstein © Frank Augstein
Hunderte Polizisten sichern die Festivalmeile rund ums Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Clemens Bilan
6 / 17Hunderte Polizisten sichern die Festivalmeile rund ums Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Clemens Bilan © Clemens Bilan
Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma kontrollieren Besucher der Festivalmeile vor dem Brandenburger Tor. Foto: Jens Kalaene
7 / 17Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma kontrollieren Besucher der Festivalmeile vor dem Brandenburger Tor. Foto: Jens Kalaene © Jens Kalaene
Schon am frühen Abend haben sich Tausende vor dem Brandenburger Tor versammelt. Foto: Jens Kalaene
8 / 17Schon am frühen Abend haben sich Tausende vor dem Brandenburger Tor versammelt. Foto: Jens Kalaene © Jens Kalaene
Touristen auf der Festmeile in Berlin. Foto: Britta Pedersen
9 / 17Touristen auf der Festmeile in Berlin. Foto: Britta Pedersen © Britta Pedersen
Köln will mit einer schönen (und streng bewachten) Silvesterfeier das Chaos des vergangenen Jahres vergessen machen. Foto: Ronald Wittek
10 / 17Köln will mit einer schönen (und streng bewachten) Silvesterfeier das Chaos des vergangenen Jahres vergessen machen. Foto: Ronald Wittek © Ronald Wittek
Feuerwerk am berühmten Opernhaus in Sydney. Foto: Mick Tsikas
11 / 17Feuerwerk am berühmten Opernhaus in Sydney. Foto: Mick Tsikas © Mick Tsikas
Jahreswechsel in Australien bei sommerlichen Temperaturen. Foto: Mick Tsikas
12 / 17Jahreswechsel in Australien bei sommerlichen Temperaturen. Foto: Mick Tsikas © Mick Tsikas
Väterchen Frost feiert mit seiner Enkelin in Bischkek, Kirgisistan. Foto: Igor Kovalenko
13 / 17Väterchen Frost feiert mit seiner Enkelin in Bischkek, Kirgisistan. Foto: Igor Kovalenko © Igor Kovalenko
In Hongkong ist 2016 Geschichte. Foto: Alex Hofford
14 / 17In Hongkong ist 2016 Geschichte. Foto: Alex Hofford © Alex Hofford
Ein Ballonverkäufer im indischen Amritsar. Foto: Raminder Pal Singh
15 / 17Ein Ballonverkäufer im indischen Amritsar. Foto: Raminder Pal Singh © Raminder Pal Singh
In Singapur wird das neue Jahr begrüßt. Foto: Wallace Woon
16 / 17In Singapur wird das neue Jahr begrüßt. Foto: Wallace Woon © Wallace Woon
Die Petronas Towers in Kuala Lumpur - die perfekte Silvester-Kulisse. Foto: Ahmad Yusni
17 / 17Die Petronas Towers in Kuala Lumpur - die perfekte Silvester-Kulisse. Foto: Ahmad Yusni © Ahmad Yusni

Sydney/Peking/Berlin (dpa) - Weltweit haben Millionen Menschen das Jahr 2017 begrüßt. Auch in Deutschland feierten sie bereits mit großen Feuerwerken. In Berlin, München und Köln verliefen die Partys bislang friedlich, aber unter strengem Polizeischutz.

Als erste hatten die Menschen auf Samoa und anderen pazifischen Inseln den Jahreswechsel bejubelt: Punkt 11.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) begann dort 2017.

In Berlin kamen laut der Veranstalter Hunderttausende Besucher zu Deutschlands größter Silvesterparty. Die Partymeile vor dem Brandenburger Tor wurde zusätzlich mit Betonpollern oder anderen Sperren gegen mögliche Angriffe mit Fahrzeugen gesichert. Es seien zwei Fälle von sexueller Belästigung gemeldet worden, sagte eine Polizeisprecherin. Köln feierte ein Jahr nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht ebenfalls mit einem großen Polizeiaufgebot den Jahreswechsel.

Auch im Ausland gab es häufig strenge Sicherheitsvorkehrungen - zum Beispiel in Paris. Mit einem Feuerwerk am Prachtboulevard Champs-Élysées feierten die Menschen dort trotz eisiger Temperaturen das neue Jahr. Wegen der Terrorgefahr hatten die Behörden etwa Zufahrten mit Betonblöcken und Fahrzeugen versperrt, im ganzen Land waren für das Silvesterwochenende mehr als 96 000 Sicherheitskräfte mobilisiert worden.

Pünktlich zum Glockenschlag des Big Ben um Mitternacht begrüßten die Londoner das neue Jahr mit einem knapp zwölfminütigen Feuerwerk am Riesenrad London Eye an der Themse. Abgestimmt war das Spektakel zu Musik, unter anderem auch von Pop-Größen wie Prince, David Bowie und George Michael, die im vergangenen Jahr gestorben waren.

In Madrid begrüßten Zehntausende Menschen das neue Jahr unter der Turmuhr an der Puerta del Sol im Zentrum der Stadt. Bei jedem Glockenschlag aßen sie - wie es die Tradition verlangt - eine Weintraube. Wer es schafft, alle Trauben während der zwölf Schläge zu verzehren, kann sich auf ein glückliches Jahr freuen. Die Feier an der Puerta del Sol wird immer landesweit live im Fernsehen übertragen.

Schon um 14.00 Uhr deutscher Zeit erlebten allein im Hafen von Sydney mehr als eine Million Zuschauer ein gigantisches Feuerwerk. Über dem berühmten Opernhaus in der australischen Metropole flogen bei sommerlichen Temperaturen zwölf Minuten lang Raketen in den Nachthimmel; einige bildeten zu den Klängen des Songs «Space Oddity» des verstorbenen Popstars Bowie Raketen-Raumschiffe. Auch in Dubai erstrahlte ein spektakuläres Feuerwerk den Nachthimmel.

In Tokio ließen die Menschen Hunderte weiße Ballons in die Luft steigen. In den buddhistischen Tempeln in ganz Japan läuteten die Glocken genau 108 Mal, um die Menschen von einer der 108 irdischen Begierden zu befreien. In den ersten drei Tagen des neuen Jahres werden bis zu 100 Millionen Besucher in den Tempeln erwartet, um für Glück und Gesundheit zu beten.

Für die mehr als 1,3 Milliarden Einwohner Chinas - des bevölkerungsreichsten Landes der Erde - begann das neue Jahr gleichzeitig (um 17.00 Uhr MEZ); das Riesenreich hat nur eine einzige Zeitzone. In den großen Städten des Landes gab es in diesem Jahr keine offiziellen Feiern zu Silvester. Der 1. Januar ist zwar auch in der Volksrepublik ein Feiertag, nach dem traditionellen Mondkalender der Chinesen beginnt das neue Jahr aber erst gut einen Monat später. Allerdings richtete die Sonderverwaltungszone Hongkong ein spektakuläres Feuerwerk zum Jahreswechsel 2016/17 aus.

In Thailand sind in diesem Jahr Feuerwerke zur Begrüßung des neuen Jahres verboten worden, nachdem die Regierung wegen des Tods von König Bhumibol Adulyadej im Oktober eine einjährige Trauerzeit ausgerufen hatte. In vielen Städten Indiens wie Neu Delhi und Bangalore strömten die Menschen zu Partys im Stile von Bollywood-Filmen. Aus Sorge um Terrorattacken herrschten vielerorts ebenfalls strenge Sicherheitsvorkehrungen.

Auch in Italien war man vorsichtig, nachdem vor wenigen Tagen nahe Mailand der mutmaßliche Attentäter von Berlin erschossen wurde. In Rom und anderen großen Städten des Landes galten verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Unter anderem in Turin, Bologna und Venedig galt Medienberichten zufolge ein Böllerverbot.

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