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„Beispiellose Unverfrorenheit“: Meghan Markles Vanity-Fair-Interview überraschte Palast

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Von: Annemarie Göbbel

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Tom Bower schreibt in seiner Biografie über die Hintergründe des Interviews in Vanity Fair, das Meghan zu Anfangszeiten der Beziehung mit Prinz Harry gegeben hat (Fotomontage).
Tom Bower schreibt in seiner Biografie über die Hintergründe des Interviews in Vanity Fair, das Meghan zu Anfangszeiten der Beziehung mit Prinz Harry gegeben hat (Fotomontage). © Stephen Lock/Paul Marriott/Imago

Die Herzogin von Sussex erschien auf dem Cover der September-Ausgabe 2017 des Magazins mit der Schlagzeile „Wild About Harry“. Biograf Tom Bower enthüllt in seinem neuen Buch, dass Meghan Markle es mehr oder weniger subtil für ihre Zwecke nutzte. Zum damaligen Entsetzen des Buckingham-Palastes.

London – Neues Futter für den schwelenden Konflikt zwischen Meghan Markle (40) und dem britischen Königshaus bringt Autor Tom Bower (75) in seiner Biografie: „Revenge: Meghan, Harry und der Krieg zwischen den Windsors“ unter die Leute. Im Vorabdruck im Times-Magazin heißt es: „Das Interview löste sensationelle Reaktionen aus: Meghan hatte ihre Beziehung [zu Prinz Harry (37)] genutzt, um für sich selbst zu werben“. Die spätere Herzogin hätte damit schon früh einen Alleingang gewagt.

Meghan Markle gab dem Magazin eine Steilvorlage: „Wir sind ein Paar. Wir lieben uns“

Nur wenige Stunden, nachdem die Exemplare des Magazins mit dem Titel „Ganz verrückt nach Harry“ vor der Veröffentlichung an den Buckingham-Palast geschickt wurden, rief Meghan laut Bower ihre PR-Firma Sunshine Sachs an und erzählte ihr „hysterisch“ von der Wut des Palastes. Sunshine Sachs, so Meghan, hätte dafür sorgen müssen, dass ihre Kommentare über Harry entfernt werden. Meghan hatte im Interview bei der Frage nach Harry, trotz dessen Bitte „über sensible Themen zu schweigen“, selbst für Interviewer Sam Kashner (68) überraschend, aus dem Nähkästchen geplaudert: „Wir sind ein Paar. We‘re in love“.

Beide wussten, dass viel von dem Interview zu der Zeit abhing. Harry und Meghan hatten sich im Juli 2016 erst kennengelernt. Sowohl Kashner als auch Markle waren sich darüber im Klaren, dass das kritische Thema Prinz Harry mit einem Veto belegt worden war, schreibt Bower in seinem neuen Werk, wie die Zeitung „The Sun“ berichtet. Meghan sei auch wütend gewesen, weil es nicht um ihre Arbeit als Schauspielerin, Aktivistin und Philanthropin ging, sondern um die Beziehung zu Harry.

Interviewer Kasher sagt, Meghan hätte gewusst, dass sie mit Harry das große Los gezogen habe

Daily Mail schreibt über Bowers Enthüllungsbuch: Sam Kasher hätte erkannte, dass Meghan sprach, weil sie wusste, dass sie das richtige Los gezogen hatte, aber sie vermied es, den Eindruck von Triumph zu erwecken. Laut Bower erinnerte sich der Interviewer später: „Sie beschwerte sich, weil sie nicht so dargestellt wurde, wie sie es wollte. Sie verlangte von den Medien, das zu tun, was sie erwartete“. Er hätte sich manipuliert gefühlt. Bowers Blick auf die Vergangenheit lässt jedenfalls kein gutes Haar an der ehemaligen Schauspielerin.

Die Queen sei erleichtert gewesen, dass Meghan nicht zur Beerdigung Prinz Philips gekommen sei, heißt es an anderer Stelle der Biografie. Megehans „beispiellose Unverfrorenheit hätte den Buckingham Palast überrascht – und die britischen Medien elektrisierte“, sagt er nun und fügt vernichtend hinzu, „dass Meghan die Titelseite nur bekommen habe, weil sie wahrscheinlich heiraten werde und nicht aufgrund ihrer eigenen Verdienste“. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, YouTube, thesun.co.uk, express.co.uk

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