Black Friday und Cyber Monday

Online-Shopping-Tage: Immer auf Verschlüsselung achten

+
Online-Shopper sollten erst ihren Rechner absichern und dann auf Schnäppchenjagd gehen. Foto: Lisa Ducret/dpa

Der Black Friday (24. November) oder der Cyber Monday (27. November) sind in den USA mit die wichtigsten Online-Shopping-Tage im Jahr. Aber auch deutsche Internet-Händler locken mit Rabatten. Kunden sollten dabei aber die Sicherheit nicht aus dem Blick verlieren.

Bonn (dpa/tmn) - Obwohl beim Einkauf im Internet viele sensible Personen- und Zahlungsdaten angegeben werden, achtet nicht jeder Online-Shopper auf eine verschlüsselte Internetverbindung. Nur gut jeder zweite Internetnutzer (55,3 Prozent) tut dies, wie aus einer Kantar-TNS-Umfrage hervorgeht.

Die Abwicklung von Internet-Einkäufen in öffentlichen WLAN-Netzen ist ein weiteres Sicherheitsrisiko, das noch nicht einmal von jedem Zweiten (43,6 Prozent) aktiv vermieden wird. Im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden vom 26. bis 30. Oktober 1016 Menschen befragt.

Allen Online-Einkäufern rät die Bundesbehörde grundsätzlich, ihren Rechner gut gegen Angriffe aus dem Internet abzusichern. Dazu gehören ein Virenschutzprogramm, regelmäßige und unverzügliche Updates des Betriebssystems und aller installierten Programme, das Verwenden einer Firewall und eines Benutzerkontos mit eingeschränkten Rechten.

Hinzu kommt ein gesundes Misstrauen: Nutzer sollten nicht gleich auf jeden Link oder Dateianhang klicken und immer so zurückhaltend wie möglich mit der Weitergabe persönlicher Angaben sein.

Spätestens wenn es ans Bezahlen des Warenkorbs geht, müssen die Verbindung und damit alle übertragenen Daten verschlüsselt werden, so das BSI weiter. Eine verschlüsselte Verbindung ist am https am Anfang der Adresszeile erkennbar. Viele Browser blenden daneben zusätzlich ein kleines grünes Vorhängeschloss-Symbol ein.

Wer sich in einem Onlineshop registrieren muss, sollte auf ein neues, einzigartiges Passwort achten, das er nicht schon für andere Shops oder Dienste verwendet. Es sollte den Experten zufolge mindestens acht Zeichen lang sein, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern enthalten, nicht in Wörterbüchern vorkommen und nicht aus gängigen Wiederholungs- oder Tastaturmustern bestehen.

Um im Zweifel nicht auf gefälschten Seiten zu landen, rät das BSI Nutzern, Shop-Seiten nicht über Werbebanner oder Links, sondern nur über selbst gesetzt Lesezeichen oder durch eigenhändige Eingabe der Adresse aufzurufen.

Soll ein neuer oder unbekannter Shop ausprobiert werden, ist es ratsam, folgende Punkte zu prüfen: Hat der Händler eine vollständige Anbieterkennzeichnung samt Gewerberegister- und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer? Sind die allgemeinen Geschäftsbedingungen, Angaben zum Widerrufs- und Rückgaberecht sowie Informationen zu Datenschutz und Datensicherheit verfügbar? Hilfreich können auch Bewertungen und Erfahrungen anderer Nutzer sein, die sich zum jeweiligen Shop im Netz finden.

BSI-Tipps zum Absichern des Rechners gegen Angriffe aus dem Netz

Sichere Passwörter erstellen

Video: Glomex

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Felix Jaehn startete Karriere auf Geburtstagspartys

Felix Jaehn hatte seinen Durchbruch 2014 mit dem Lied "Cheerleader", das nicht nur in Deutschland an die Spitze der Charts kletterte, sondern auch in den USA. Vor kurzem …
Felix Jaehn startete Karriere auf Geburtstagspartys

„Das Ding des Jahres“: Decke „Huggle“ schafft es ins Finale

Wird der „Huggle“ etwa das Ding des Jahres? Am Samstag konnte eine Erfinderin die Juroren besonders überzeugen - und kuschelt sich ins Finale der Show.
„Das Ding des Jahres“: Decke „Huggle“ schafft es ins Finale

Nach ihrer Krankheit: Helene Fischer postet verblüffendes Video

Helene Fischer ist wieder voll da. Nach ihrem Comeback in Wien verzaubert sie die Fans in Deutschland mit ihrer Show. Über ihre Erkältung verliert die Sängerin kein …
Nach ihrer Krankheit: Helene Fischer postet verblüffendes Video

Günther Jauch: Gibt es einen geheimen „Wer wird Millionär“-Vertrag“?

„Wer wird Millionär“ - die RTL-Quizshow ist bei viele TV-Zuschauern mittlerweile Kult. Günther Jauch moderiert seit 1999 „WWM“. Doch was verdient der 61-Jährige …
Günther Jauch: Gibt es einen geheimen „Wer wird Millionär“-Vertrag“?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.