Landeshauptstädte verglichen

ADAC-Test: Leihräder in Großstädten sind meist günstig

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Trotz Preisunterschiede: Ob mit "Call a bike" der Deutschen Bahn oder einem anderen Anbieter, mit einem geliehenen Fahrrad, kommt man recht günstig durch deutsche Großstädte. Foto: Jens Ressing

Automatisierte Fahrradstationen gibt es inzwischen fast in jeder Großstadt. Die Verleihsyteme sind in der Regel unkompliziert und recht preiswert. Das bestätigt auch ein Test des ADAC.

München (dpa/tmn) - Leihfahrräder sind für Touristen eine gute und laut ADAC auch günstige Möglichkeit, deutsche Großstädte kennenzulernen.

Der Autoclub hat nun Preise von Verleihsystemen, bei denen Räder an öffentlich zugänglichen Plätzen zur Verfügung stehen, in allen Landeshauptstädten verglichen. Das Ergebnis: Bei den meisten Anbietern kostet die halbe Stunde 1 Euro und sei damit recht günstig.

Unterschiede gibt es bei der 24-Stunden-Nutzung: Call a Bike nimmt laut ADAC in allen Städten 15 Euro, Nextbike dagegen nur 9 Euro mit Ausnahme von Berlin (15 Euro). Bei Stadtrad in Hamburg und MVG Rad in München werden jeweils 12 Euro fällig. Diese beiden Anbieter rechnen laut ADAC als einzige pro Minute ab (8 Cent, 2,40 Euro pro halbe Stunde). Bei Stadtrad gilt das allerdings erst von der 31. Minute an.

Verschiedene Kosten erwarten Touristen, die ein Rad nicht ordentlich zurückgeben. Das Abstellen abseits einer Station kostet bei Call a Bike 5 Euro. In Dresden und München gilt das laut ADAC aber nur außerhalb der Innenstädte. Bei Nextbike werden 20 Euro fällig, wenn das Rad mehr als 20 Meter von der Station abgestellt wird. MVG Rad und Lidl-Bike in Berlin zahlen Gutschriften, wenn das Rad an einer Station oder in einer bestimmten Zone zurückgelassen wird.

In Erfurt und Schwerin fehlen automatische Fahrradverleihsysteme. In allen anderen Landeshauptstädten sind die großen Anbieter Call a Bike und Nextbike präsent. Daneben gibt es lokale Unternehmen.

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