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Am Wochenende in der Regel freie Fahrt auf der Autobahn

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Freie Fahrt
Außer dem üblichen Pendlerverkehr erwartet der ADAC am Wochenende eine ruhige Verkehrslage in Deutschland. © dpa-infografik/dpa-tmn

Die Lage auf den Autobahnen bleibt insgesamt weiter entspannt. Doch mit einzelnen Störungen sollten Autofahrer an gewissen Stellen weiter rechnen. Auch das Wetter kann die reibungslose Reise erschweren.

Berlin/München - Freie Fahrt und pünktlich am Ziel - so wird die Fahrt auf der Autobahn am nächsten Wochenende (21. bis 23. Januar) vermutlich für die meisten aussehen.

Nur wenige Reisende zieht es auf die Fernstraßen, berichten der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC. Allerdings kann ab Freitagnachmittag der übliche Pendlerverkehr für Stockungen sorgen.

Generell sei ein kleines Zeitpolster auf den Ballungsraum-Autobahnen während der Stoßzeiten nötig, so der ADAC. Das gelte Samstag und Sonntag auch auf den klassischen Winterstaurouten speziell am Vormittag und am Abend.

Ansonsten dürften am Samstag und Sonntag Behinderungen und Staus nur vereinzelt eine Rolle spielen. So etwa bei widrigem Wetter, nach Unfällen oder im Bereich von Baustellen. Bei letzteren meldet der ADAC wieder einen Anstieg auf insgesamt 624 (Vorwoche: 575).

Auf winterliche Straßenverhältnisse sollten sich Autofahrer jederzeit einstellen und Fahrzeug und Fahrweise entsprechend anpassen. Wer bei Schnee oder Eis unterwegs ist, plant besser generell mehr Zeit ein.

Auf folgenden Autobahnen sind für das kommende Wochenende Sperrungen angekündigt:

A 1Euskirchen - Köln (zwischen Dreieck Erfttal und Hürth) bis 31. Juli, 15 Uhr.
A 43Wuppertal - Recklinghausen (zwischen Herne-Eickel und Kreuz Recklinghausen) von Freitag, 21.00 Uhr bis Montag, 5.00 Uhr
A 45Hagen - Gießen (in beiden Richtungen zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord) bis mindestens 31. März 2022
A 66Wiesbaden - Frankfurt/Main (in beiden Richtungen zwischen Wiesbaden-Mainzer Straße und Wiesbaden-Biebrich) bis auf Weiteres
A 67Mannheim - Darmstadt (zwischen Raststätte Pfungstadt und Darmstädter Kreuz) von Samstag, 19.00 Uhr bis Sonntag, 9.00 Uhr

An den deutsch-österreichischen Grenzübergängen rechnet der ACE wegen verschärfter Einreiseregelungen mit Wartezeiten. Hingegen bleibt auf den Transitstrecken der Verkehr weiterhin überschaubar. Auch für die Schweiz sieht der Autoclub keine gravierenden Störungen voraus.

Wer wissen will, wie viel Wartezeit bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland einzukalkulieren ist, kann die Seite der Infrastrukturgesellschaft Asfinag online aufrufen.

Reisende sollten sich stets vorher über geltende Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln informieren. Infos zu den aktuellen Auflagen innerhalb und außerhalb Deutschlands gibt es bei ACE und ADAC sowie beim Auswärtigen Amt. Auch zu den Winterreifen-Regelungen im Reiseland sollten sich Autofahrer vor Fahrtantritt informieren. dpa

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