Lokführerstreik beendet

Bahn kehrt zum normalen Fahrplan zurück

Bahnstreik
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Nach dem Streik bei der Bahn rechnet das Unternehmen an diesem Freitag wieder mit einem weitgehend normalen Fern- und Regionalverkehr.

Zurück zum Normalbetrieb: Bei der Bahn fahren die meisten Züge nun wieder nach Plan. Reisende informieren sich dennoch besser rechtzeitig über die Abfahrtzeiten.

Berlin - Nach dem zweitägigen Lokführerstreik fahren die Züge in Deutschland zum größten Teil wieder im üblichen Umfang. Der Verkehr sei am frühen Morgen weitgehend normal gestartet, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin.

Allerdings könne es vereinzelt noch zu Einschränkungen kommen. „Wir bitten unsere Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien der Deutschen Bahn zu informieren“, sagte er.

Zugverkehr in den Regionen weitgehend störungsfrei

Auch aus den Regionen wurde am Morgen berichtet, dass der Zugverkehr sich normalisiert hat. Im Osten der Republik, der besonders stark von dem Streik betroffen war, seien keinen Ausfälle mehr zu erwarten, sagte ein Bahnsprecher. „Im Großen und Ganzen sieht das sehr gut aus.“ In Hamburg waren die S-Bahnen wieder planmäßig unterwegs. Bei der Berliner S-Bahn sei der Betrieb sehr gut angelaufen, hieß es. Lediglich auf zwei Linien komme es noch vereinzelt zu Einschränkungen.

Nach Angaben der Bahn konnte der stark reduzierte Ersatzfahrplan gefahren werden, im Fernverkehr wurde etwa ein Viertel der sonst üblichen Fahrten angeboten.

Weitere Lokführerstreiks nicht ausgeschlossen

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn gönnt die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) den Kunden eine Atempause. Bei seiner vorläufigen Bilanz der am Freitag beendeten Streikwelle verzichtete GDL-Chef Claus Weselsky darauf, einen konkreten Termin für einen zweiten Arbeitskampf zu nennen. Der Gewerkschafter kündigte stattdessen eine Protest-Kundgebung gemeinsam mit dem Deutschen Beamtenbund am kommenden Dienstag (17. August) vor dem Bahn-Tower am Potsdamer Platz in Berlin an. Danach werde es nur noch „sehr kurze Zeit“ bis zu einem erneuten Streik dauern. dpa

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