Städtereisen

Berlin und New York wollen im Tourismus zusammenarbeiten

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Berlin und New York wollen künftig gemeinsam neuer Konzepte für nachhaltigen Tourismus entwickeln. Foto: Michael Hanschke

Berlin und New York stehen auf der Wunschliste vieler Reisender ganz oben. Jetzt wollen die beiden Städte bei Tourismus und Wirtschaftsförderung enger zusammenarbeiten. Helfen soll dabei auch eine Gruppe Studenten.

New York/Berlin (dpa) - Berlin und New York wollen bei der Entwicklung neuer Konzepte für nachhaltigen Tourismus zusammenarbeiten. Branchenvertreter aus beiden Metropolen unterzeichneten dazu im deutschen Generalkonsulat in New York eine Kooperationsvereinbarung.

Nachhaltiger Tourismus komme auch den Einwohnern der beiden Metropolen zugute, sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Außerdem hätten die beiden Städte viel gemeinsam: "New York und Berlin stehen für Internationalität, Vielfalt, Kosmopolitismus und Freiheit."

Bei der Tourismus-Kooperation handele es sich um die erste zwischen New York und einer deutschen Stadt, sagte Fred Dixon, Chef der New Yorker Tourismusbehörde NYC & Company. "New York und Berlin sind Weltklasse-Ziele, die so viel gemeinsam haben - von herausragender Kultur, Attraktionen, Entertainment, Nachtleben und Veranstaltungen bis hin zu wunderschönen multikulturellen Vierteln, die man entdecken kann, haben beide Städte eine außergewöhnliche Anziehungskraft."

Um die Kooperation voranzubringen sollen im kommenden Jahr unter anderem Studenten des ArtCenter College of Design in Kalifornien Zeit in beiden Städten verbringen, um neue touristische Ideen zu entwickeln. Zusätzlich wurde am Dienstag ein neues Wirtschaftsvertretungsbüro für Berlin eröffnet. Das Büro in den Räumen der Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftskammer im Financial District soll unter anderem den Handel zwischen beiden Metropolen unterstützen.

2018 besuchten rund 450.000 US-Amerikaner Berlin, rund 613.000 deutsche Touristen kamen nach New York.

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