Top-Plätze in Deutschland

Campingplätze in Deutschland: Die neue Lust der Deutschen auf Camping

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So schön ist Camping in Deutschland

So gefragt war Camping in Deutschland nie: Die Branche freut sich über Absatzrekorde bei Neufahrzeugen, Campingplätze bieten immer mehr Luxus und Freizeitspaß. 

Hoch im Kurs stehen aber nicht nur Kroatien, Italien Spanien und Frankreich. Rund ein Drittel der deutschen Camper verbringt ihren Urlaub im eigenen Land. Alle Infos über Camping in Deutschland lesen Sie hier.

Campingplätze in Deutschland: Camping gefragt wie nie

Ob mit Wohnmobil, Wohnwagen, Zelt oder in einer Mietunterkunft - immer mehr Deutsche entdecken ihre Liebe zu Camping. Mehr als 30 Millionen Übernachtungen melden die rund 3.000 deutschen Campingplätze für 2017, Tendenz steigend.

Weniger Komfort, aber dafür oft Stadtnähe bieten die deutschlandweit rund 6.000 Campingplätze, die ebenfalls bestens gebucht sind. Besonders hoch im Kurs bei Deutschland-Campern stehen der Norden und der Süden: Bei einer Routenauswertung des ADAC lag Schleswig-Holstein im Ranking sogar noch vor dem Gardasee, knapp gefolgt von Oberbayern. 

Die Zeiten, in denen Campingplätze nur Duschen, Toiletten und vielleicht einen Mini-Markt hatten, sind längst vorbei. Das Freizeitangebot kann heute vielerorts mit Luxus-Hotels mithalten: Erlebnisbäder, Fitnessräume, Wellness-Tempel, Restaurants, große Spielplätze für Kinder, ein eigener Golfplatz und vieles mehr werden geboten.

Wer seinen Gästen am meisten bietet und von den Inspekteuren des ADAC am besten bewertet wird, zeichnet der Automobilclub als Superplatz aus - aktuell sind das in Deutschland 16 Fünf-Sterne-Campingplätze.  

Campingplätze in Deutschland

Schleswig-Holstein

  • Ostseecamping Familie Heide, Kleinwaabs
  • Camping- und Ferienpark Wulfener Hals
  • Camping Rosenfelder Strand, Grube
  • Insel-Camp Fehmarn, Meeschendorf

Niedersachsen

  • Südsee-Camp, Wietzendorf
  • Alfsee Ferien- und Erholungspark, Rieste

Mecklenburg-Vorpommern

  • Campingpark Havelberge, Groß Quassow
  • Campingpark Kühlungsborn

Brandenburg

  • Familienpark Senftenberger See, Großkoschen
  • Sachsen Campingpark LuxOase, Kleinröhrsdorf

Baden-Württemberg

  • Ferienparadies Schwarzwälder Hof, Seelbach
  • Hegau Familien-Camping, Tengen
  • Camping Münstertal

Bayern

  • Kur- & Feriencamping Holmernhof's Dreiquellenbad, Bad Griesbach
  • Camping Hopfensee
  • Strandcamping Waging

Lesen Sie hier: Wildcampen - das Jedermannsrecht in Skandinavien.

Campingplätze: 30 Euro zahlt eine Familie in Deutschland pro Nacht

Auch in Zeiten von All-Inclusive- und Last-Minute-Schnäppchen ist Camping noch günstig: In der Hauptsaison zahlen zwei Erwachsene mit einem Kind durchschnittlich nicht mal 30 Euro pro Nacht, in Europa sind es im Durchschnitt rund 35 Euro. 

Im Vergleichspreis enthalten sind Auto- und Caravan-Stellplatz sowie die wichtigsten Nebenkosten wie Strom, warmes Duschen und die Kurtaxe. Teuerstes Campingland Europas ist die Schweiz (48 Euro), gefolgt von Italien (45), Dänemark und den Niederlanden (jeweils 40). Weniger als 40 Euro zahlt eine Familie in Spanien, Kroatien, Frankreich, Schweden und Österreich. 

Glamping: Mietunterkunft statt Zelt oder Wohnmobil

Campingplätze mal anders: Glamping liegt im Trend

Tiefer in die Tasche greifen müssen nur Camper, die es besonders bequem und luxuriös mögen. Im Englischen gibt es dafür den Begriff Glamping, glamouröses Campen. Gemeint sind Mietunterkünfte wie Mobilheime mit Küche, Dusche und WC. Oder Indianer-Zelte, Jurten oder umgebaute Weinfässer - Schlafsack nicht nötig, die Betten sind schon bezogen. An Nord- und Ostsee werden sogar Schlafstrandkörbe angeboten, Campingromantik mit Mondlicht und Meeresrauschen. 

Camping im Winter

Die meisten Campingplätze öffnen im Frühjahr und schließen im Herbst, wenn es draußen ungemütlich wird. Doch manche mögen es kalt. Wintercamping heißt es der Trend, bei dem es nach dem Strandspaziergang oder von der Skipiste ins gut isolierte und geheizte Wohnmobil oder in den Wohnwagen geht. 

Camping: 70.000 Euro geben Deutsche im Schnitt für ein neues Wohnmobil aus

Der Camping-Boom geht weiter, da sind sich alle Experten einig. Nicht nur in Deutschland. Für 2018 rechnen die Hersteller von Wohnwagen und Wohnmobilen damit, dass in Europa erstmals mehr als 200.000 Neufahrzeuge zugelassen werden. Gut zwei Drittel sind "Made in Germany".

Ihr rollendes Eigenheim für das C amping lassen sich die Deutschen etwas kosten: Für ein neues Wohnmobil geben sie im Durchschnitt rund 70.000 Euro aus, bei Wohnwagen sind etwa 20.000 Euro. Und es darf auch mal etwas mehr sein. Wie beim neuesten Modell der Firma Carthago, dem Liner-for-two. Ab 127.000 Euro gibt es hier auf knapp acht Metern Länge reichlich Luxus für unterwegs. Im Wohnbereich lässt sich die Couch auf Knopfdruck zum bequemen Fernsehsessel ausfahren und über dem Fahrerhaus senkt sich ein zwei Meter breites Bett elektrisch herab.

Auch interessant: Der beste Campingurlaub - auch Stars stehen drauf.

Von Christof Henn 

Die doppelte Freiheit: Mit dem Wohnmobil durch Alaska

Alaska ist ein Traumziel für viele Deutsche. Das Wohnmobil gehört zu den interessantesten Varianten, den 49. Bundesstaat der USA zu erkunden. Foto: Chris Melzer
Alaska ist ein Traumziel für viele Deutsche. Das Wohnmobil gehört zu den interessantesten Varianten, den 49. Bundesstaat der USA zu erkunden. © Chris Melzer
Spektakuläre Kulisse für Kanufahrer: Der Blick vom Wasser fällt auf den stark vergletscherten Denali, den höchsten Berg Nordamerikas. Foto: State of Alaska/Jocelyn Pride
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Abendglühen auf dem Denali: Der höchste Berg Nordamerikas strahlt im letzten Licht des Tages. Foto: State of Alaska/Jocelyn Pride
Abendglühen auf dem Denali: Der höchste Berg Nordamerikas strahlt im letzten Licht des Tages. © Jocelyn Pride
Reise ins Eis: Ein Flugzeug landet auf einem Gletscher am Denali, dem höchsten Berg Nordamerikas, der bis vor Kurzem offiziell Mount McKinley hieß. Foto: Chris Melzer
Reise ins Eis: Ein Flugzeug landet auf einem Gletscher am Denali, dem höchsten Berg Nordamerikas, der bis vor Kurzem offiziell Mount McKinley hieß. © Chris Melzer
In North Pole ist der Weihnachtsmann zu Hause. Tausende Kinder schicken dem Postamt jedes Jahr Briefe. Foto: State of Alaska/Brian Adams
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Nenana ist seit 100 Jahren Schauplatz der Ice Classic, einer Eiswette, bei der jeder darauf setzen kann, wann das Eis des Flusses Nenana bricht. Dann bricht ein Holzgestell auf dem Fluss ein und schlägt über einen Seilzug die Glocke in dem Holzturm an. Foto: Chris Melzer
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Alaska glänzt wegen seiner Menschenleere nicht gerade mit einer großen Auswahl an Hotels - deshalb bietet sich Camping an, wie hier in Kenai. Foto: State of Alaska/Brian Adams
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Einsamkeit und wilde Tiere: Das sind zwei Dinge, für die Alaska steht. Foto: State of Alaska/Chris McLennan
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Einsame Weiten: Ein Fluss schlängelt sich durch die Berglandschaft in der Nähe von Delta Junction in Alaska. Foto: Chris Melzer
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Alaska hat ein paar kleine Städtchen und ansonsten weitgehend menschenleere Wildnis. Weil auch Hotels deshalb nicht gerade zahlreich sind, bietet sich eine Tour mit dem Wohnmobil geradezu an. Foto: dpa-infografik
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