"Norwegian Spirit"

Chaos-Kreuzfahrt: Passagiere rasten aus - so überraschend reagiert "Norwegian"

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Passagiere einer Kreuzfahrt nach Norwegen wollen jetzt ihr Geld zurück - nachdem sich die Traumreise als Albtraum entpuppte.

Diese Kreuzfahrt entpuppte sich als wahrer Albtraum für die Passagiere. Es ging alles schief, was schiefgehen konnte. Nun gab es eine Meuterei auf der "Norwegian Spirit".

Tausende Euro hatte die Reise gekostet, doch für die Passagiere der "Norwegian Spirit" endete sie im Flop. Eigentlich sollte sie sie unter anderem durch Norwegens wunderschöne Fjorde führen, am Ende herrschte Chaos an Bord. Am 27. September ist das Kreuzfahrtschiff für 14 Tage in See gestochen, doch bereits jetzt fordern die 2.000 Passagiere der "Norwegian Spirit" ihr Geld zurück.

Meuterei auf der "Norwegian Spirit": Keine Stopps - Passagiere rasten aus

In den ersten Tagen sollten die Urlauber von England nach Amsterdam fahren, von dort aus dann nach Norwegen mit Halt in Bergen, Flam und Geiranger, später dann ins isländisch Akureyri und Reykjavik. Abschließend geht es wieder zurück in Richtung England, mit Kurs auf Belfast und Dublin.

Auch interessant: So teuer ist eine Kreuzfahrt - und hier müssen Sie draufzahlen.

Doch bald schon wurde die Traumreise zum Albtraum - so sollen mehrere Stopps, unter anderem in Amsterdam oder im französischen Le Havre, aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse komplett ausgefallen sein. Erst nach mehreren Tagen ohne Halt ankerte das Kreuzfahrtschiff in Norwegen. Doch anstatt durch die beeindruckenden Fjordarme zu fahren, konnten die Passagiere die Landschaft nur von weitem bestaunen.

Wie die britische Daily Mail berichtet, wurden sogar die Stopps in Island gestrichen. Stattdessen schipperte die "Norwegian Spirit" einfach weiter. Die Passagiere protestierten, doch es half alles nichts.

User beschweren sich über Twitter - und fordern ihr Geld zurück

Es kommt allerdings noch dicker: Über Twitter haben sich jetzt einige Urlauber zu Wort gemeldet und sich über die ungeheuerlichen Zustände an Bord beschwert.

So soll außerdem nicht nur das Essen auf dem Schiff miserabel geschmeckt haben, wie die User schreiben, sondern auch die Toiletten teilweise übergelaufen und unbenutzbar sein. Zu viel für manche Passagiere: Ein Video zeigt, wie sich einige von ihnen vor der Rezeption versammelt haben und im Chor eine Rückerstattung forderten.

Allerdings ohne großen Erfolg. Am Ende soll den Urlaubern nur ein 25-Prozent-Rabatt für eine nächste Norwegian-Kreuzfahrt versprochen worden sein. Schließlich ist die Reederei im Falle von schlechtem Wetter zu keiner Erstattung oder Entschädigung verpflichtet, sie argumentiert damit, dass die Sicherheit der Passagiere Vorrang hat.

Video: Kreuzfahrten sorgen für dicke Luft in Europa

Lesen Sie auch: "Er ist ein abscheulicher Mensch": Kreuzfahrt-Passagiere von Mitarbeiter betrogen.

jp

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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