Tourismus 2021

Reise-Lust trotz Corona? So viele Deutsche planen wirklich einen Urlaub im nächsten Jahr

Junge Frau mit Mundschutz am Flughafen München.
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Ist die Reise-Lust der Deutschen trotz Corona ungebrochen?

Die Corona-Krise hat vielen Reise-Fans die Urlaubsplanung vermiest. Doch wie groß ist die Reise-(Un-)Lust der Deutschen im nächsten Jahr wirklich?

Während die Corona-Pandemie wütet und in vielen Ländern – inklusive Deutschland – ein Lockdown vorherrscht, scheinen sich immer noch genügend Reise-Fans nach einem Urlaub zu sehnen. So begeben sich aktuell viele Touristen in sonnige Gefilde, wie die Kanaren* oder die portugiesische Insel Madeira. Auch Fernreisen auf die Seychellen oder Kuba gewinnen an Aufwind. Lufthansa hat gar sein Streckennetzwerk aufgestockt, um die erhöhte Nachfrage nach Weihnachtsurlaub zu decken.

Aber trügt der Schein? Sind tatsächlich so viele Deutsche an einem Urlaub trotz Corona interessiert? Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov unter 14.700 Personen gibt Aufschluss.

Corona-Krise: Ein Drittel der Deutschen plant im nächsten Jahr keine Reise

Tatsächlich sagen unter allen europäischen Befragten die Deutschen am ehesten (34 Prozent), dass sie innerhalb der nächsten 12 Monate keinen Urlaub planen – weder national oder international noch privat oder beruflich. Nur die Spanier haben im europäischen Vergleich genauso oft angegeben, nicht an einem Urlaub im nächsten Jahr interessiert zu sein. International sind es aber die Kanadier mit 40 Prozent, die im kommenden Jahr am häufigsten zu Hause bleiben wollen. Trotzdem ist die Reise-Lust der Deutschen nicht ganz gebrochen: 40 Prozent der Befragten wollen in Deutschland verreisen, während 31 Prozent einen internationalen Urlaub planen.

Auch interessant: Nicht Italien, nicht Kroatien: Hier wollen Deutsche im Jahr 2021 am liebsten hinreisen.

Als häufigste Gründe für die zögerliche Reiseplanung werden von den deutschen Befragten die gesundheitlichen Risiken (60 Prozent) angegeben. Fast genauso viele (57 Prozent) sind der Meinung, dass die aktuellen Reisebeschränkungen eine Barriere für die Urlaubsplanung darstellen. International finden auch die Malaien und Mexikaner, dass das Gesundheitsrisiko (jeweils 67 Prozent) für eine Reise zu groß ist. Innerhalb Europas sind es die Finnen, die mit 63 Prozent am ehesten um ihre Gesundheit bei Reisen bangen. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Nicht reisen, sondern auswandern: Hier wollen die Deutschen am liebsten für immer bleiben.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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