Corona-Lockdown

In diesen Bundesländern sind Hotelübernachtungen über Weihnachten erlaubt

Zimmerschlüssel eines Hotels an der Rezeption zu sehen.
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In manchen Bundesländern können Verwandte über die Weihnachtsfeiertage in einem Hotel unterkommen.

Eigentlich müssen Hotels aktuell für touristische Übernachtungen geschlossen bleiben. Über Weihnachten wollen viele Bundesländer diese Corona-Regelung lockern.

Seit Ende Oktober dürfen Hotels keine Touristen mehr aufnehmen – allein Übernachtungen durch Geschäftsreisende sind aktuell noch erlaubt, wenn auch nicht empfohlen. Nachdem die Corona-Maßnahmen* nun auch noch bis zum 20. Dezember verlängert wurden und vermutlich auch noch bis in den Januar hinein gelten werden, wollen einige Bundesländer nun eine Lockerung erlauben – und zwar während der Weihnachtsfeiertage.

Corona-Pandemie: Diese Bundesländer wollen Hotelübernachtungen über Weihnachten erlauben

Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen über Weihnachten Hotelübernachtungen erlauben. Schon vor der Verlängerung des Lockdowns wurde spekuliert, ob Öffnungen über die Feiertage möglich sein würden. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Verwandte bei Familienbesuchen über Nacht auf zu engem Raum verbringen – schließlich soll trotz Lockerungen Abstand gewahrt werden und nicht jeder Haushalt hat genügend Gästebetten übrig. Über die Weihnachtsfeiertage erlauben Bund und Länder nämlich, dass sich zehn Personen treffen dürfen.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther kündigte schon kurz nach dem Beschluss vom 25. November an, von den Regeln abweichen zu wollen. In seinem Bundesland sollen zwischen dem 23. und 27. Dezember Übernachtungen erlaubt sein – aber nur aus familiären Gründen und für maximal zwei Tage. „Der akute Handlungsbedarf liegt derzeit woanders. Wir haben in Deutschland viele Regionen, die weit über 200 liegen, einzelne sogar über 500. Strengere Beschränkungen müssen sich auf diese Hotspots konzentrieren, damit sich die Lage deutschlandweit entspannt“, begründete er laut RTL seine Entscheidung.

Auch in Baden-Württemberg regt sich etwas: Kultusministerin Susanne Eisenmann will laut der Heilbronner Stimme Hotelübernachtungen über Weihnachten für Familienbesuche ermöglichen: „Es gibt nicht wenige Familien, die kein Gästezimmer in ihrem Haus oder in ihrer Wohnung haben. Gerade für eine Familie mit zwei Kindern, die an Weihnachten Oma und Opa in deren kleiner Wohnung besucht, wäre es angenehmer und entspannter, wenn sie in einem Hotelbett statt auf dem Sofa oder mit dem Schlafsack auf dem Boden im Wohnzimmer schlafen dürften.“ Darum solle die Landesregierung dringend erörtern, ob Hotelübernachtungen im Südwesten aus familiären Anlass über die Weihnachtsfeiertage erlaubt werden solle.

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Kritik an Hotelöffnungen über Weihnachten: „Restaurants und Hotels sind keine Garagen...“

Kritik an derartigen Plänen äußerte jedoch Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) schon im Vorfeld: „Restaurants und Hotels sind keine Garagen, die man nach Belieben auf- und zusperren kann. Für fünf Tage lohnt sich die Öffnung für die große Mehrheit der Betriebe nicht.“ Die Betriebe bräuchten Planungssicherheit, weshalb bis spätestens 7. Dezember feststehen sollte, was für Weihnachten und Silvester in den Bundesländern gilt. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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