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Coronavirus: Notstand in Italien - Bar in Rom untersagt Chinesen Zutritt

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Italien ruft wegen Coronavirus nationalen Notstand aus.

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hat Italien den Notstand ausgerufen. In Rom hat eine Bar ein Schild aufgehängt, das Chinesen auffordert, draußen zu bleiben.

  • Die Regierung in Rom bekannt, dass in Italien nun offiziell der nationale Notstand ausgerufen worden sei.
  • Der Notstand wird in Italien häufiger ausgerufen, etwa nach Erdbeben oder Unwettern.
  • Eine Bar am Trevi-Brunnen in Rom hat ein Schild aufgehängt, laut dem Chinesen nicht erwünscht sind.

Coronavirus: Notstand in Italien ausgerufen

Italien hat nach zwei bestätigten Coronavirus-Fällen im eigenen Land den Notstand ausgerufen. Dieser solle sechs Monate gelten, teilte die Regierung in Rom nach einer Entscheidung des Ministerrats am Freitag mit. Die Maßnahme erlaubt die rasche Bereitstellung von Geldern und besondere Schutzmaßnahmen gegen eine Weiterverbreitung des Coronavirus. Bei zwei Touristen aus China war am Donnerstag das Coronavirus festgestellt worden. Sie waren in einem Hotel im Zentrum von Rom untergebracht, unweit des Kolosseums und der Kaiserforen.

Die beiden waren zuvor in Mailand gelandet und hatten auf ihrem Weg nach Rom einige Zwischenstopps eingelegt, unter anderem in Parma, wie das Portal La Repubblica berichtete. Das Paar aus Wuhan ist nun auf einer Isolierstation in der italienischen Hauptstadt. Zudem wurden in dem Krankenhaus andere Teilnehmer der Reisegruppe und Hotelmitarbeiter untersucht.

Lesen Sie hier: Coronavirus: So drastisch reagieren Fluggesellschaften auf die Gefahr - Lufthansa stellt Flüge ein.

Italien hat Angst vor Coronavirus - Bar an Trevi-Brunnen in Rom bringt zweifelhaftes Schild an

In Rom ging derweil die Angst vor Ansteckungen um. An einer Bar in der Nähe des Trevi-Brunnens hing nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa ein Schild, das Chinesen aufforderte draußen zu bleiben.

Das Schild fordert aus China stammende Personen auf Englisch und Chinesisch auf, auf den Besuch der Bar zu verzichten. Es wurde am Freitagmorgen vor einer Bar am Trevi-Brunnen in der Via del Lavatore neben einem Hotel angebracht. "Aufgrund internationaler Sicherheitsbestimmungen ist es allen Menschen aus China nicht erlaubt, diesen Ort zu betreten. Wir entschuldigen uns für das Problem", heißt es auf dem Schild.

Coronavirus: Italien stoppt alle Flüge von und nach China

Italien hat nach eigenen Angaben als erstes Land der EU alle Flüge von und nach China gestoppt. Was mit den zahlreichen chinesischen Touristen in Italien geschehen soll und wie sie nach Hause reisen sollen, war unklar. Zudem gibt es an einigen italienischen Flughäfen wie etwa Fiumicino in Rom verstärkte Kontrollen. Reisende müssen sich also auf längere Wartezeiten einstellen.

Lesen Sie hier: Coronavirus: Auswärtiges Amt warnt Urlauber vor Reisen - wie ernst ist die Lage?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Donnerstagabend wegen des Virus den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Inzwischen wurden mehr als hundert Infektionsfälle in rund 20 Ländern gemeldet. Die chinesischen Behörden meldeten bis Freitag 213 Tote sowie knapp 10.000 Patienten.

Auch interessant: Lungenkrankheit in China: Infektionen gestiegen - diese Stadt sollten Touristen meiden.

sca / dpa

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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