Seit fast 30 Jahren verschwunden

Aufgepasst: „Geister-Dorf“ in Italien taucht 2021 vermutlich wieder auf

Schloss Fighine in Italien
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In der Toskana wurde vor langer Zeit ein Dorf in einem Stausee versenkt. (Symbolbild)

Ein mittelalterliches Geisterdorf in Italien ist seit den 1940ern in einem Stausee versunken. 2021 könnte es nach 30 Jahren wieder auftauchen - und Touristen locken.

  • Ein mittelalterliches Dorf in Italien wurde in den 1940er Jahren in einem Stausee versunken.
  • 2021 könnte es nach fast 30 Jahren wieder auftauchen.
  • Schon 1994 lockte das Geister-Dorf viele Besucher in die Gegend.

Fabbriche di Careggine ist ein versunkenes Dorf in Italien - und damit fast so etwas wie das italienische Atlantis*. Früher wohnten dort die Arbeiter der Eisenfabriken, bevor 1947 die Siedlung geflutet wurde. Schuld war ein Staudamm, der hier errichtet werden sollte. Seither wurde der Stausee, Lago di Vagli in der Toskana, erst viermal zur Instandhaltung geleert. Das letzte Mal war 1994.

Seit über 70 Jahren versunken: Italienisches Geister-Dorf lockte immer wieder Touristen

Schon vor fast 30 Jahren mauserte sich Fabbriche di Careggine als Hotspot für Touristen. Wie das Magazin Dove schreibt, sollen knapp eine Millionen Menschen das versunkene Dorf besucht haben. Damals konnten Urlauber noch zwischen den alten Steinhäusern umherwandern sowie eine Brücke, einen Friedhof und eine Kirche begutachten. Nun könnten Urlauber zum ersten Mal seit langer Zeit die Chance bekommen, das Örtchen mit eigenen Augen zu betrachten.

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Italienisches Geister-Dorf könnte 2021 wieder auftauchen

Zumindest machte die Tochter des ehemaligen Bürgermeisters Lorenza Giorgi vor Kurzem in dieser Angelegenheit Hoffnung. Auch Facebook soll sie geschrieben haben: „Im Jahr 2021 werden die alten Ruinen von Fabbriche di Careggine wieder aus dem Wasser auftauchen und dieses Auftauchen des versunkenen Dorfes wird endgültig sein." Zudem hoffe sie demnach, dass das Dorf noch mehr Touristen anziehen werde als 1994. Auch der Staudamm-Betreiber Enel soll dieses Vorhaben bestätigt haben. Womöglich soll das Örtchen dauerhaft Touristen anziehen. Auf Facebook ist der Beitrag von Giorgi allerdings nicht mehr zu finden. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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