Volle Straßen

Feiertage und Herbstferien sorgen für viele Staus

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Der Reformationstag gibt vielen Arbeitnehmern die Möglichkeit, das Wochenende zu verlängern. Das könnte sich bundesweit auf den Straßen bemerkbar machen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Am Wochenende wird es voller auf den Straßen. Dazu trägt der Reformationstag bei. Aber auch der Ferienstart in zwei Bundesländern ist ein Grund dafür, warum sich Autofahrer auf Staus einstellen sollten.

Stuttgart/München (dpa/tmn) - Volle Straßen und viele Staus erwarten der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC für das kommende Wochenende (27. bis 29. Oktober). Denn so mancher wird es mithilfe eines Brückentages am Montag zu einem langen Wochenende machen.

Der Reformationstag (31. Oktober) ist 2017 bundesweit frei. Daran schließt sich Allerheiligen am Mittwoch, den 1. November, an. In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ist das ebenfalls ein Feiertag.

Zudem starten Baden-Württemberg und Bayern am Wochenende in die Herbstferien. Das bringt vor allem im Süden der Republik viele Autos auf die Straßen. Und in zahlreichen Bundesländern dauern die Herbstferien an, was für viel Verkehr und hohe Staugefahr nahezu überall in Deutschland sorgen dürfte.

Ein Höhepunkt ist der Freitagnachmittag ab 13.00 Uhr bis abends, so die Clubs. Am Samstag werden vor allem in Süddeutschland viele auf die Autobahnen drängen, erklärt der ACE. Sonntag und Montag entspanne sich die Lage auf den Autobahnen. Am Dienstag könne es aber wieder ab Nachmittag enger werden. Hier werden vor allem die nördlichen und östlichen Bundesländer als Schwerpunkte genannt. Am Mittwoch sorgt der Rückreiseverkehr laut der Clubs für weitere Störungen.

Generell eng wird es in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, Stuttgart und München, Rhein-Ruhr und Rhein-Main sowie auf den Straßen zu und von den deutschen Küsten. Auf folgenden Strecken sollten Reisende am Wochenende besonders mit Behinderungen oder Staus rechnen:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck, beide Richtungen
A 1/ A 3 / A 4 Kölner Ring
A 2 Dortmund - Hannover - Berlin, beide Richtungen
A 3 Arnheim - Oberhausen - Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau, beide Richtungen
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
A 5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel, beide Richtungen
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg, beide Richtungen
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Füssen/Reutte, beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, beide Richtungen
A 9 München - Nürnberg - Berlin, beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
A 19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock
A 24 Hamburg - Berlin
A 40 Venlo - Duisburg - Essen - Dortmund, beide Richtungen
A 45 Dortmund - Gießen, beide Richtungen
A 61 Venlo - Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, beide Richtungen
A 81 Stuttgart - Singen
A 93 Inntaldreieck - Kufstein, beide Richtungen
A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen, beide Richtungen
A 96 München - Lindau, beide Richtungen
A 99 Umfahrung München

Durch die deutschen Feiertage und Ferien werden auch in Österreich volle Transitrouten erwartet, vor allem beim Feierabendverkehr am Freitag und am Samstagvormittag. Bei der Rückreise nach Deutschland kann es an der Grenze zu Wartezeiten kommen. In der Schweiz nennt der ACE vor allem die Gotthard-Autobahn (A2), besonders vor dem Gotthardtunnel als Stauschwerpunkt. Als Ausweichroute könne die San-Bernardino-Autobahn gelten (A13).

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