Trotz Ende des Ausbruchs

Gelbfieber-Impfung in Brasilien weiter empfohlen

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Auch nach Ende des Gelbfieberausbruchs in Brasilien sollten sich Reisende gegen die Infektionskrankheit impfen lassen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Der schlimmste Ausbruch von Gelbfieber in Brasilien scheint überstanden - in den vergangenen drei Monaten hat sich niemand mehr infiziert. Wer in das südamerikanische Land reist, sollte dennoch einen Impfschutz haben.

Brasilia (dpa/tmn) - Der Gelbfieberausbruch in Brasilien ist überstanden. Reisende sollten sich derzeit aber weiter impfen lassen. Dazu rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

Anfang September habe das brasilianische Gesundheitsministerium den größten Gelbfieber-Ausbruch seit 30 Jahren für beendet erklärt. Die letzten Neuinfektionen seien im Juni registriert worden. Insgesamt 261 Menschen sind den Angaben zufolge zwischen Dezember 2016 und August 2017 an der Krankheit gestorben. Am stärksten betroffen war der Südosten des Landes, zwischenzeitlich auch Rio de Janeiro.

Gelbfieber tritt in tropischen Breiten auf. Weltweit gibt es nach WHO-Schätzungen jährlich bis zu 200 000 Erkrankungs- und 60 000 Todesfälle, die meisten davon in Afrika. In Brasilien hatte es in den vergangenen Jahren allerdings kaum Gelbfieber-Fälle gegeben.

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