Reisebüro erteilt Lehre

Genial reingelegt: Betrunkener bucht Luxus-Reise

Ein Kater nach einer durchzechten Nacht ist schlimm genug. Wenn man dann noch eine Reise für knapp 6.000 Euro gebucht hat, kommt erst das wirklich böse Erwachen.

Ein junger Mann verbrachte seine Nacht damit, sich richtig volllaufen zu lassen. Völlig betrunken wankte er irgendwann nachhause. Kurze Zeit später flatterte Post von einem Reisebüro ins Haus.

Der Inhalt des Schreibens: Die Bestätigung über die Buchung einer Luxus-Reise des jungen Mannes - an die er sich partout nicht erinnern konnte.

Mit Luxus-Reise reingelegt

Will Armstrong fielen bei dem Anblick sicher die Augen aus dem Kopf: Nach einer durchzechten Nacht bekam er Post vom Reisebüro, das ihn informierten, er habe eine Luxus-Reise für rund 6.000 Euro gebucht. Das Problem daran: Armstrong konnte sich nicht mehr daran erinnern - und hatte erst recht nicht so viel Geld auf der hohen Kante. Er hatte in besagter Nacht sehr viel getrunken und seinen Führerschein vor dem Reisebüro verloren.

Die Reisebuchung beinhaltete Flüge von Etihad Airways erster Klasse von London über Abu Dhabi auf die Malediven und zurück sowie Woche im Paradies des Indischen Ozeans. In dem Schreiben des Reisebüros wurde ihm mitgeteilt: "Vielen Dank, dass Sie uns neulich besucht haben. Wir wissen Ihre Transaktion sehr zu schätzen und hoffen, dass Sie sich auf Ihren bevorstehenden Erste-Klasse-Flug auf die Malediven freuen." Dazu lag Armstrongs Führerschein mit im Kuvert.

Armstrong rutschte - nicht ganz zu unrecht - erstmal das Herz in die Hose. Auf Twitter postete er das verhängnisvolle Schreiben mit den Worten: "Ich war sehr betrunken neulich Nacht und habe meinen Führerschein verloren, jetzt habe ich das heute bekommen":

Am Ende des Briefes kam jedoch die erleichternde Auflösung: "George, wir haben nur Spaß gemacht", schreibt der Verfasser des Briefes, ein Mitarbeiter des Reisebüros. "Wir haben festgestellt, dass Sie Ihren Führerschein vor unserem Geschäft verloren haben und dachten, dass Sie ihn brauchen könnten. Denken Sie an uns, wenn Sie Ihren nächsten Urlaub buchen. Passen Sie auf sich auf."

Am nächsten Tag postete Armstrong ein Foto mit Steve, dem Reisebüro-Mitarbeiter, der für den Witz verantwortlich war. "Das ist der Mann, danke Steve!", schrieb er dazu. Steve reagierte in seiner Antwort auf Twitter mit den Worten: "Gern geschehen. Wir machen das bei uns so."

Das wird dem jungen Mann sicher eine Lehre sein, wenn er das nächste Mal auf Kneipen-Tour geht.

Auch interessant: So wenig gibt diese junge Frau für Luxus-Reisen aus.

sca

Kaminfeuer auf See: Wie die oberen Zehntausend reisen

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