Deutscher Alpenverein rät

Hütten-Reservierung auch für DAV-Mitglieder sinnvoll

DAV-Mitglieder werden bei der Schlafplatzreservierung zwar nicht bevorzugt, zahlen für die Übernachtung aber weniger. Foto: Marcel Dambon/DAV
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DAV-Mitglieder werden bei der Schlafplatzreservierung zwar nicht bevorzugt, zahlen für die Übernachtung aber weniger. Foto: Marcel Dambon/DAV

Gerade bei längeren Passagen durch die Berge kehren viele Wanderer für die Nacht in einer der vielen Berghütten ein. Vor allem im Sommer sind diese oft überlaufen. Deshalb gilt: Wer früh reserviert, erhöht die Chancen auf einen Schlafplatz.

München (dpa/tmn) - Eine Schlafplatzreservierung in den Hütten des Deutschen Alpenvereins (DAV) ist auch für Mitglieder sinnvoll. Ohne Vorausbuchung bekommen sie nicht automatisch ein freies Bett im Zimmer- oder Matratzenlager der Hütte, wie DAV-Sprecher Thomas Bucher bestätigt.

Gerade in der Hochsaison im Sommer und auf beliebten Hütten ist eine Reservierung ratsam. Allerdings können Wanderer nicht abgewiesen werden, wenn der Abstieg von der Hütte ins Tal nicht mehr gefahrlos möglich ist. "Zum Beispiel, weil es dunkel wird oder sehr schlechtes Wetter herrscht", nennt Bucher als Beispiele. Wanderer bekommen dann ein Notlager - im Zweifel die Sitzbank in der Gaststube oder der Boden. Notlager stehen sowohl DAV-Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern zu.

Auf den Alpenvereinshütten können alle Gäste vorab reservieren. DAV-Mitglieder übernachten aber günstiger.

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