Gefahr durch Mücken

In Lateinamerika und Karibik vor Dengue-Fieber schützen

In Lateinamerika und Karibik sollten sich Reisende vor Mücken in Acht nehmen. Sie könnten das Dengue-Fieber übertragen. Foto: Patrick Pleul
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In Lateinamerika und Karibik sollten sich Reisende vor Mücken in Acht nehmen. Sie könnten das Dengue-Fieber übertragen. Foto: Patrick Pleul

Es fühlt sich an wie eine Grippe. Aber es kann das Dengue-Fieber sein. Viele Fälle sind in Lateinamerika oder die Karibik aufgetreten. Was Reisende beachten sollten.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer nach Lateinamerika oder in die Karibik reisen will, sollte sich vor Mückenstichen schützen. Denn dort grassiert das Dengue-Fieber in diesem Jahr wieder stärker als in den letzten beiden Jahren, erklärt das CRM Centrum für Reisemedizin.

Das Dengue-Fieber wird durch ein Virus ausgelöst, das mit Hilfe einer tagaktiven Stechmücke übertragen wird. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind den Angaben zufolge in den Regionen mehr als zwei Millionen Menschen an Dengue-Fieber erkrankt und mehr als 700 sind daran gestorben. Vor allem Brasilien, Mexico, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Belize, Kolumbien, El Salvador, Paraguay und Venezuela sind betroffen.

Wie beugen Reisende vor?

Schützen können sich Reisende mit heller und möglichst geschlossener Kleidung. Dünne Stoffe sollten zusätzlich mit einem Insektenschutz imprägniert werden, da Moskitos durch feine Gewebe hindurchstechen können.

Auf freie Hautstellen soll eines der Mückenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid) in einer Konzentration von mindestens 30 Prozent aufgetragen werden. Diese Mittel schützen mindestens drei Stunden lang gegen die meisten stechenden Insekten; danach müssen sie erneut aufgetragen werden.

Woran ist eine Infektion zu erkennen?

Kommt es doch zu einer Infektion, treten nach einigen Tagen grippeähnliche Symptome auf wie hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen und Druckschmerz hinter den Augen. Oft kommt es auch zu einem vorübergehenden Hautausschlag. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung kann ein schwerer Verlauf meist verhindert werden.

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