Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen

Nach "Viking Sky"-Drama: Wie sicher sind Kreuzfahrten wirklich?

Ein Kreuzfahrtschiff geriet in Seenot vor Norwegen - doch wie sicher sind die Schiffe wirklich?
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Ein Kreuzfahrtschiff geriet in Seenot vor Norwegen - doch wie sicher sind die Schiffe wirklich?

Nach der Evakuierung der "Viking Sky" fragen sich viele Menschen: Wie sicher sind Kreuzfahrten eigentlich? Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengestellt.

Auf Kreuzfahrtschiffen hat Sicherheit oberste Priorität. Doch Unfälle gibt es immer wieder. So war das Kreuzfahrtschiff "Viking Sky" am Samstag (23. März 2019) vor der westnorwegischen Küste bei einem Sturm in Seenot geraten.

Alle Maschinen des Kreuzfahrtschiffes waren ausgefallen (Merkur.de berichtete)*. Daher fragen sich nun viele Menschen: Wie sicher sind die großen Schiffe auf Reisen wirklich?

Wie sicher sind Kreuzfahrten wirklich?

Sehr sicher. Rund 20 Millionen Passagiere reisen jährlich mit einem Kreuzfahrtschiff. Die Wahrscheinlichkeit, darauf zu sterben, liegt laut Forbes bei nur etwa 1:6,25 Millionen. Demnach sterben zwar immer mal wieder Menschen auf Kreuzfahrtschiffen - doch sind sie immer noch die sicherste Art zu reisen. Reedereien bauen immer größere Schiffe, die immer höhere Sicherheit garantieren

Lesen Sie hier: Kreuzfahrt-Mitarbeiter berichtet über schlimme Erlebnisse an Bord: "Er fing an zu schreien".

Diese Fakten zur Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen sollten Sie kennen

Kreuzfahrtschiffe unterliegen strengen Regeln und Vorschriften. Sie werden sowohl nach jeweiligem Hafenrecht, an dem die Reederei ansässig ist, als auch nach internationalem Seerecht überwacht. Laut Cruise Lines International Association (CLIA) gibt es jährlich rund 60 Sicherheits-, Umwelt- und Gesundheitsinspektionen.

Lesen Sie hier: Kreuzfahrt-Mitarbeiter enthüllt: So wild feiert die Crew - in fremden Kabinen und Rettungsbooten.

Durch verbesserte Technologien, wie bei Navigationsgeräten, Sicherheitsmanagementsystemen an Bord, lebensrettenden Geräten sowie Schulungs- oder Zertifizierungsstandards, werden auch Sicherheitsaspekte stetig optimiert. Kreuzfahrtschiffe müssen zudem für jede an Bord befindliche Person Rettungsboote, Rettungsflöße und Rettungsringe dabei haben. Außerdem finden Sicherheitsübungen in mehreren Sprachen innerhalb der ersten 24 Stunden der Kreuzfahrt statt.

Lesen Sie hier: Auf hoher See: Welche Kreuzfahrten und Schiffe gibt es?

So ist ein durchschnittliches Kreuzfahrtschiff ausgestattet

Das durchschnittliche Kreuzfahrtschiff mit 2.700 Passagieren und 800 Crewmitgliedern ist laut CLIA mit folgenden Kapazitäten ausgestattet:

  • 5 Feuerwehrmannschaften
  • 4.000 Rauchmelder
  • 500 Feuerlöscher
  • ca. 26 Kilometer Sprinklerrohrleitungen
  • 5.000 Sprinklerköpfe
  • ca. 10 Kilometer Feuerwehrschläuche

Auch interessant: Kreuzfahrtschiff bietet ungewöhnliche Attraktion - Mann stürzt dabei sechs Meter in die Tiefe.

sca

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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