Wegen Unruhen

Auswärtiges Amt rät von Ecuador-Reisen ab

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In Ecuador müssen Urlauber mit Einschränkungen rechnen - im Großraum Quito etwa führen Demonstrationen derzeit zu einem Stillstand des öffentlichen Verkehrs. Foto: Philipp Laage/dpa-tmn

In Ecuador verschärfen sich die Proteste gegen die Regierung. Das schränkt auch Reisen erheblich ein. Das Auswärtige Amt reagiert.

Quito/Berlin (dpa/tmn) - Das Auswärtige Amt (AA) rät wegen anhaltender Unruhen von nicht erforderlichen Reisen nach Ecuador ab. Das gilt mit Ausnahme der Galapagos-Inseln, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land in Südamerika.

In Ecuador kommt es Anfang Oktober zu Protesten und Kundgebungen, die teils gewalttätig sind. Auslöser war, dass die Regierung die Subventionen für Spritpreise gestrichen hatte und Treibstoff somit damit teurer wurde. Seit 3. Oktober gilt ein landesweiter Ausnahmezustand, der 30 Tage anhalten sollte.

Große Einschränkungen in Quito

In bestimmten Gebieten und im Stadtgebiet von Quito wurden laut AA Ausgangssperren angeordnet, die nicht nur nachts, sondern teilweise auch tagsüber gelten. Im gesamten Stadtgebiet komme es derzeit zu Blockaden und Demonstrationen. Fahrten zum Flughafen Quito seien problematisch. Reisende im Land sollten sich mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Airline in Verbindung setzen.

Im Großraum Quito und anderen Landesteilen führen Demonstrationen zu einem Stillstand des öffentlichen Verkehrs und weitreichenden Behinderungen, vor allem durch Straßenblockaden, so das AA. Einzelne Städte insbesondere entlang der Hauptstraße Panamericana könnten zeitweilig von der Außenwelt abgeschnitten sein.

Am besten im Hotel bleiben

Reisende sollten sich über lokale und soziale Medien informieren und sich mit ausreichend Wasser und Lebensmitteln versorgen. In Quito bleiben Touristen am besten im Hotel. Reisen über Land sollten derzeit vermieden werden, rät das AA. Demonstrationen und Menschenansammlungen unbedingt meiden.

Reise- und Sicherheitshinweise für Ecuador

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