Neues für Urlauber

Reisetipps: Wandern in Holland und neue Fähre gen Norwegen

+
Durch die niederländische Provinz Zeeland führen jetzt sogenannte Perlenrouten - die einzelnen Wege lassen sich per App herunterladen. Foto: VVV Zeeland/dpa-tmn

Für Wanderer gibt es neue Herausforderungen: Die Niederlande verfügen jetzt über Routen, auf denen kleine Aufgaben erledigt werden müssen. Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, wird sich über eine schnellere Verbindung von Dänemark nach Norwegen freuen.

Neues Wanderwegenetz in Zeeland

Die Küstenprovinz Zeeland im Südwesten der Niederlande hat ein neues Wanderwegenetz entwickelt. Die Geschichte der Region können Besucher jetzt auf sogenannten Perlenrouten von drei bis fünf Kilometern Länge entdecken. Die Wege führen laut dem Niederländischen Büro für Tourismus zu den "verborgenen Schätzen am Wegesrand", es handelt sich um interaktive Spaziergänge mit kleinen Aufgaben. Die Routen lassen sich über die Zeeland-App herunterladen. Kombiniert man die Wege, ergeben sie den Oesterpad (Austernpfad). Eine der Perlenrouten zeigt zum Beispiel, wie die Menschen in Zeeland die große Flutkatastrophe 1953 gemeistert haben. Eine andere Tour führt durch Städte und Dörfer, die einmal bedeutendere Handelszentren waren. Andere Wege führen vor allem in die Natur, etwa in die Zeepeduinen nahe der Gemeinde Westerschouwen.

Fjord Line lässt neue Fähre bauen

Auf der Strecke vom dänischen Hirtshals nach Kristiansand in Norwegen wird ab der Sommersaison 2020 ein neuer Katamaran der Reederei Fjord Line unterwegs sein. Der Neubau entsteht in einer australischen Werft und wird Platz für 1200 Passagiere und 410 Fahrzeuge bieten, teilte das Unternehmen mit. Durch das neue Schiff verdoppelt sich den Angaben zufolge die Kapazität auf der Strecke. Die Überfahrt soll nur noch rund zwei Stunden dauern. Die bisher eingesetzte Fähre "Fjord Cat" soll nach 2020 auch weiterhin in der Hochsaison eingesetzt werden.

Zwei Euro pro Nacht: Malaysia hat Tourismussteuer eingeführt

Die schon länger geplante Tourismussteuer in Malaysia wurde nun endgültig zum 1. September eingeführt. Fällig werden zehn Ringit (rund zwei Euro) pro Zimmer pro Nacht in allen Hotelkategorien, wie das Fremdenverkehrsamt Malaysias informiert. Bestimmte Übernachtungsmöglichkeiten wie Homestays und religiöse Unterkünfte sind von der Abgabe befreit. Urlauber müssen die Gebühr vor Ort direkt im Hotel bezahlen. Die Einführung der Steuer war immer wieder verschoben worden. Zunächst sollte sie am 1. Juli kommen, dann am 1. August. Malaysia ist ein beliebtes Reiseziel in Südostasien. Es bietet Kultur und Geschichte, tropische Natur und schöne Strände.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Badetemperaturen bleiben angenehm

Auch wenn sich die Nord- und Ostsee langsam abkühlen, bleiben die deutschen Küstengewässer weiterhin angenehm zum Schwimmen. In ferneren Meeren lässt es sich ebenfalls …
Badetemperaturen bleiben angenehm

Wenn Sie sich an diese Regeln halten, sind Sie auf dem Kreuzfahrtschiff sicher

Es kommt trotz aller Sicherheitsmaßnahmen immer wieder vor, dass Passagiere auf Kreuzfahrt über Bord gehen. Mit diesen Tipps können Sie sicher sein, dass das nicht …
Wenn Sie sich an diese Regeln halten, sind Sie auf dem Kreuzfahrtschiff sicher

Das tödliche "Balconing" auf Mallorca

Immer öfter stürzen junge Urlauber auf Mallorca in den Tod. Das achte Todesopfer dieses Sommers ist ein Tourist aus Deutschland. Experten schlagen Alarm und versuchen, …
Das tödliche "Balconing" auf Mallorca

Lampedusa wird Touristenparadies mit Schiffsfriedhof

Alle Augen richten sich gerade auf das sizilianische Catania, wo gerettete Migranten ihr Schiff nicht verlassen dürfen. Eine Flugstunde entfernt liegt mit Lampedusa ein …
Lampedusa wird Touristenparadies mit Schiffsfriedhof

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.