Virus-Mutation

Schweiz verschärft Corona-Maßnahmen – Skigebiete jetzt geschlossen?

Obwaldner-Skigebiete in der Schweiz.
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Obwaldner-Skigebiete in der Schweiz.

Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, das Skiurlaub weiterhin ermöglicht. Allerdings werden nun auch hier die Corona-Maßnahmen verschärft.

In Deutschland fällt der Winterurlaub* bis zum 31. Januar erst einmal ins Wasser, doch in der Schweiz durften Skigebiete während der Corona-Pandemie weiterhin öffnen. Wegen steigender Fallzahlen werden aber auch hier nun die Maßnahmen verschärft. Ist Skiurlaub jetzt noch möglich?

Schweiz verschärft Corona-Maßnahmen wegen Virus-Mutation

„Die Ansteckungszahlen stagnieren auf sehr hohem Niveau und mit den neuen, viel ansteckenderen Virusvarianten droht ein rascher Wiederanstieg“, teilte der Bundesrat nach seiner wöchentlichen Sitzung laut dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) mit. Darum werden nun die Corona-Maßnahmen stark verschärft: Ab Montag, 18, Januar, gilt eine Homeoffice-Pflicht, sofern dies aufgrund der Aktivität und in verhältnismäßigem Aufwand möglich ist. Zudem müssen alle Läden, die keine Waren des täglichen Bedarfs anbieten geschlossen bleiben.

Bei solch strengen Regeln ist fast zu erwarten, dass Skigebiete nun ebenfalls ohne Wenn und Aber schließen müssen – tatsächlich überlässt die Regierung die Entscheidung darüber weiterhin den Kantonen. Diese dürfen die Öffnung der Pisten aber nur erlauben, solange es die epidemiologische Lage zulasse und sofern es genügend Kapazitäten bei Tests, Contact Tracing und in Krankenhäusern gäbe. Es wird darauf hingewiesen, dass in Skigebieten strenge Schutzkonzepte eingehalten werden müssen. Après-Ski-Aktivitäten seien nicht erlaubt.

Auch interessant: Wo ist Urlaub trotz Corona aktuell noch mit wenigen Beschränkungen möglich

Skigebiete dürfen geöffnet bleiben – trotz Furch vor steigenden Corona-Fallzahlen

Aber wieso dürfen Skigebiete öffnen, während Angestellte nur noch von Zuhause arbeiten dürfen? „Beim Skifahren handelt es sich um eine Aktivität, die draußen an der frischen Luft stattfindet – im Gegensatz etwa zum Einkaufen“, begründete der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset das Laisser-faire die Entscheidung laut FAZ. In den Skigebieten gebe es bereits zahlreiche Einschränkungen, zum Beispiel dürften Restaurants nicht mehr öffnen.

Trotzdem kam es über den Jahreswechsel zu 28 positiven Corona-Fällen in einem einzigen Hotel in Wengen – und das, obwohl Schutzkonzepte eingehalten wurden, wie unter anderem htr.ch berichtet. Bei dem Superspreader handelt es sich um einen britischen Gast, der das mutierte Coronavirus in sich trug. Danach erhöhte der Kanton Bern die Testkapazitäten in Wengen – zu einer Schließung des Skigebiets kam es bisher aber nicht. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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