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Sommer-Urlaub 2021: Diese drei Dokumente sollten Sie auf keinen Fall vergessen

Die steigende Impfquote und die sinkenden Corona-Fallzahlen in Europa entfachen bei vielen wieder die Reise-Lust. Dieses Jahr braucht es aber mehr Dokumente als üblich.

Viele Deutsche sehnen sich nach dem langen Lockdown nach einem entspannten Sommer-Urlaub am Mittelmeer. Gleichzeitig lockern Urlaubsregionen in Griechenland, Spanien*, Italien und Kroatien bereits ihre Einreise-Regeln, um einen Aufenthalt attraktiver zu machen. Trotzdem stehen Touristen vor mehr Hürden beim Reisen als noch vor der Corona-Pandemie. Folgende Dokumente sind für den Sommer-Urlaub 2021 wichtig.

Corona: Wichtige Dokumente für den Sommer-Urlaub 2021

  • Personalausweis (oder Reisepass): Wie auch schon vor der Pandemie braucht es bei Reisen innerhalb der EU den Personalausweis oder den Reisepass. Hier hat sich nichts geändert.
  • Digitaler grüner Ausweis („Digital Green Certificate“): Im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten wird in diesem Sommer der digitale grüne Ausweis, oder „Digital Green Certificate“, für Reisen innerhalb der EU wichtig sein. Hier sollen Reisende ihre Impfungen oder Testungen hinterlegen können. Auch wer als „genesen“ gilt, kann dies mit einem positiven PCR-Test, der die zurückliegende Infektion feststellt, dort nachweisen.
    Womöglich wird der digitale Nachweis in der EU-App „Re-Open Europa“ integriert, wo aktuell alle Informationen zur Ein- und Ausreise innerhalb der EU gebündelt abzurufen sind. Das Zertifikat soll aber auch ausgedruckt vorgelegt werden können. Wie focus.de auf Anfrage bei der Pressestelle der EU-Kommission herausgefunden hat, gilt der gelbe Impfausweis weiterhin als offizieller Impfnachweis, allerdings sei für die Ein- und Ausreise das „Digital Green Certificate“ erforderlich.
  • Krankenversicherungskarte: Gesetzlich Krankenversicherte sind innerhalb der EU über die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) versichert. Sie ist in der Regel auf der Rückseite der Krankenversicherungskarte, kann aber auch als separate Karte ausgestellt werden. Bei einem Krankheitsfall im Urlaub müssen Sie diese vorzeigen. Privatpatienten sollten eine Zusatz- oder Auslandskrankenversicherung abschließen. Doch auch für gesetzlich Versicherte kann sich eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung für Reisen innerhalb der EU lohnen: In manchen Ländern unterscheidet sich vielleicht die vorgesehene Versorgung von den Leistungen, die in Deutschland üblich sind.

(fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Wann Ihre Reiseversicherung in der Corona-Pandemie greift – und ob sich ein Zusatzschutz lohnt.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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