Corona-Maßnahmen

Aufgepasst: Spanien verschärft Regeln für Deutsche – vier Bundesländer betroffen

Badegäste entspannen am Strand in Islantilla in Spanien.
+
Spanien verschärft für einige Bundesbürger die Einreise-Regeln.

Spanien verschärft ab Montag, den 16. August, die Einreise-Regeln für deutsche Urlauber aus vier Bundesländern. Sie wurden zu Risikogebieten erklärt.

Spanien ist trotz einer hohen Inzidenz weiterhin ein beliebtes Urlaubsziel* im Sommer 2021 – wohl vor allen Dingen wegen der Balearen. Bisher gestaltete sich die Einreise für deutsche Urlauber recht unkompliziert, doch das soll sich zum 16. August ändern – zumindest für Reisende aus vier Bundesländern.

Spanien stuft deutsche Bundesländer als Risikogebiete ein

Spanien hat Berlin, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein zu Risikogebieten erklärt. Hamburg zählt bereits seit einigen Tagen dazu. Davon berichtet die Reise-Fachzeitschrift fvw online. Reisende, die aus diesen Gebieten nach Spanien einreisen wollen, müssen ab dann einen Impfnachweis, einen Genesungsnachweis, der nicht älter als 180 Tage ist, oder einen negativen Corona-Test vorlegen, der maximal 48 Stunden alt ist.

Welche Regeln gelten für den Spanien-Urlaub?

Bisher mussten Einreisende aus diesen Bundesländern – genauso wie es für den Rest Deutschlands weiterhin gilt – keinen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder Testung vorlegen. Aufgrund der gestiegenen Inzidenz in den betroffenen Bundesländern stuft Spanien diese aber nun als Risikogebiet ein. Für alle Einreisende auf dem Luftweg gilt aber, dass bei ein QR-Code vorgelegt werden muss, der sich aus dem Gesundheitsformular im Spain Travel Health-Portal generiert.

Auch interessant: Waldbrände in Italien 2021: Diese Urlaubsorte sind betroffen.

Umgekehrt gilt für alle Heimkehrer aus Spanien, die über 12 Jahre alt sind, die Testpflicht. Ausgenommen sind Personen mit vollständiger Impfung oder einem Nachweis über eine Genesung. Das liegt daran, dass Spanien aus Sicht der Bundesregierung zu den Hochrisikogebieten zählt. Zudem muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden. Ungeimpfte Reiserückkehrer müssen trotz negativem Test in eine zehntägige Quarantäne, die nach fünf Tagen mit einem weiteren negativen Testergebnis vorzeitig beendet werden kann. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Spanien-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.