Experten-Empfehlung

Südafrika-Reisende sollten Tollwut-Impfung erwägen

Tollwut-Impfung im Ausweis bestätigt
+
Wer nach Südafrika reist, sollte sich zuvor gegen Tollwut impfen lassen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Fernreisen macht derzeit zwar kaum jemand. Doch wer aufbricht, sollte auch abseits von Corona auf Gesundheitsschutz achten. Das zeigt sich etwa am Beispiel Südafrika.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer trotz Corona-Pandemie nach Südafrika reist, sollte derzeit eine Tollwut-Impfung in Erwägung ziehen.

Schon Ende 2018 hätten die Behörden eine Gesundheitswarnung aufgrund der wiederholt vorkommenden Tollwutinfektionen mit Todesfolge herausgegeben, so das Centrum für Reisemedizin (CRM). In diesem Jahr gebe es wieder Verdachtsfälle. Man gehe davon aus, dass zahlreiche Tollwutinfektionen bei Menschen nicht diagnostiziert würden.

Tollwut wird in fast allen Fällen durch Bisse und Kratzer von Hunden und Katzen auf den Menschen übertragen. Auch Affen, Katzen oder Fledermäuse können die Erkrankung verbreiten. Wenn diese einmal ausbricht, was nicht bei jedem der Fall sein muss, endet sie ohne Impfschutz immer tödlich. Die Inkubationszeit betrage in der Regel drei bis acht Wochen, erklärt das CRM. Hochwertige Impfstoffe stünden in Südafrika nicht regelhaft zur Verfügung.

Südafrika wappnet sich derzeit zum Auftakt seiner Urlaubssaison gegen ein Ansteigen der Corona-Neuinfektionen. Das Land hatte sich erst vor kurzem wieder dem internationalen Tourismus geöffnet. Das Auswärtige Amt warnt noch vor Reisen nach Südafrika.

© dpa-infocom, dpa:201211-99-657680/2

Reise- und Sicherheitshinweise für Südafrika

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Mit dem Billigflieger nach Polen oder Sylt

Mit Ryanair nach Danzig und Kattowitz, mit Easyjet von Berlin nach Sylt: Die Billigflieger bieten neue Strecken an. Ein berüchtigter Flughafen im Himalaya bekommt …
Mit dem Billigflieger nach Polen oder Sylt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.