Aus der Reisewelt

Von Jütland bis Jerusalem: Neues aus der Reisewelt

Plattform mit viel Aussicht
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Der spiralförmige Aussichtsturm Marsktårnet in Dänemark ist ein architektonischer Hingucker.

Ob Aussicht, Bergfahrt oder tiefe Einblicke: Diese drei Reisetipps führen nach Dänemark, ins Erzgebirge und ins Heilige Land.

Dänemark: Neuer Aussichtsturm mit Blick bis nach Sylt

Hjemsted (dpa/tmn) - Die Aussicht reicht bei gutem Wetter sogar bis Sylt: In der Wattenmeer-Region Tøndermarsch in Dänemark ist ein 25 Meter hoher Aussichtsturm eröffnet worden. Der spiralförmige und barrierefreie Marsktårnet verfügt über eine 110 Quadratmeter große Aussichtsplattform. Rund um den Turm gibt es Stellplätze für 126 Wohnmobile, Glamping-Zelte, Gastronomie, Spielplätze und eine Minigolfanlage, wie Visit Denmark mitteilt. Das Areal liegt rund 30 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt in Hjemsted. Für die Einreise nach Dänemark brauchen Urlauber einen Corona-Test.

Schwebebahn auf den Fichtelberg fährt wieder

Oberwiesenthal - Urlauber im Erzgebirge können jetzt wieder mit der historischen Schwebebahn auf den Fichtelberg fahren. Die Bahn ist laut Betreiber nach einer Generalüberholung der Kabinen wieder in Betrieb - 277 Tage stand sie still. Die älteste Schwebebahn Deutschlands wurde 1924 erbaut und transportiert jeweils 44 Besucher von Oberwiesenthal auf den Fichtelberg. Wegen der Pandemie werden derzeit aber höchstens 30 Fahrgäste zugelassen.

Israel: Neue Besucherroute durch den Tunnel der Klagemauer

Jerusalem - In Jerusalem steht Reisenden eine neu entwickelte Besucherroute durch den Tunnel der Klagemauer offen. Die Tour bietet Einblick unter anderem in einen öffentlichen Prachtbau aus der Zeit des Zweiten Tempels, der bei Ausgrabungen in den Westmauertunneln entdeckt wurde, so das Staatliche Israelische Verkehrsbüro. Sie ist nur geführt möglich. Auf dem Tempelberg standen früher zwei jüdische Tempel, von denen der letzte im Jahr 70 von den Römern zerstört wurde. Die Klagemauer ist ein Überrest jenes zerstörten Tempels und die heiligste Stätte der Juden. Rund um den Tempelberg kam es in diesem Jahr zu teils heftigen Ausschreitungen. Derzeit besteht noch ein Einreiseverbot für ausländische Touristen. dpa

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