Infektionsgefahr

Vor Reisen nach Mittel- und Osteuropa den FSME-Schutz prüfen

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Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Impfung gegen FSME ab drei Jahren. Schützen sollten sich alle, die sich in Risikogebieten aufhalten. Foto: Julian Stratenschulte

Die FSME - Frühsommer-Hirnhautentzündung ist in Teilen Deutschlands, Mittel- und Osteuropa sowie Skandinavien verbreitet. Reisende sollten sich über Risikogebiete informieren und den Impfschutz prüfen.

Köln (dpa/tmn) - Eine Infektion mit FSME droht nicht nur in Teilen Deutschlands, sondern auch im Ausland. Vor allem vor Reisen nach Mittel- und Osteuropa sowie Skandinavien sollten Eltern daher den Impfschutz gegen die durch Zeckenbisse übertragene Krankheit prüfen - nicht nur bei sich, sondern auch bei ihren Kindern.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Impfung gegen FSME schon ab drei Jahren. Schützen sollten sich alle Personen, die sich in Risikogebieten aufhalten und dort mit Zecken in Kontakt kommen können, bei Waldspaziergängen etwa.

Besondere Gefahr droht Urlaubern zum Beispiel in Tschechien und Österreich: Hier hat sich die Zahl der registrierten Fälle von 2015 bis 2017 fast verdoppelt, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Weitere Länder mit hohem Risiko sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) zum Beispiel Dänemark, Finnland und Schweden sowie Norditalien.

Kinder erkranken in der Regel nicht so schwer an FSME wie Erwachsene. Nach einer Infektion treten aber oft neurologische Probleme auf: Betroffene Kinder und Jugendliche klagen zum Beispiel über Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen.

Fragen und Antworten zur FSME-Impfung beim RKI

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