Tipps & Tricks

Vorsicht vor Langfingern: So schützt man sich vor Diebstahl im Urlaub

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Diebstähle sind im Urlaub leider Alltag.

Werden Urlauber in der schönsten Zeit des Jahres bestohlen, ist die Urlaubslaune oft im Keller. Mit einigen einfachen Tricks können Sie dem aber vorbeugen.

Damit Ihnen nichts passiert und Geld, Kreditkarte und sonstige Wertgegenstände nicht geklaut werden, hat das Online-Portal weg.de Tipps zusammengestellt, um Dieben am Urlaubsort keine Chance zu geben.

Im Hotel gegen Diebstahl schützen

Generell sollten Gäste elektronische Geräte und Wertgegenstände nicht offen im Zimmer liegen lassen. Zudem empfiehlt es sich, die Sachen bei Verlassen des Hotelzimmers in einem Safe an der Rezeption abzugeben. Sollte dieser nicht vorhanden sein, rät weg.de, die Wertsachen im Zimmersafe oder, falls dieser auch nicht verfügbar ist, beispielsweise in der Schmutzwäsche aufzubewahren.

Ebenso ist es ratsam, nicht alles an einem Ort, sondern Gegenstände verteilt unterzubringen. Urlauber sollten auch darauf achten, dass sämtliche Zimmerschlüssel beim Verlassen des Zimmers und der Hotelanlage anonymisiert werden: Bei Zimmerkarten sollte die Papiertasche, auf der sich in der Regel Hotelname und Zimmernummer befinden, entfernt werden. Wenn das Hotel Schlüssel mit Schlüsselanhänger ausgibt, sollte dieser ebenfalls im Hotel verbleiben, wenn dort der Hotelname und die Zimmernummer vermerkt sein sollten.

Lesen Sie hier: Umfrage-Ergebnisse schockierend: So dreist klauen Gäste in Hotels.

Unterwegs gegen Diebstahl schützen

Bei einer Sightseeing-Tour empfiehlt es sich, Wertgegenstände so zu transportieren, dass es Diebe möglichst schwer haben. Geld und Kreditkarten werden bestenfalls nah am Körper aufbewahrt. Hierbei helfen beispielsweise flache Bauchtaschen, die unter der Kleidung unauffällig getragen werden können. Bei einem Strandbesuch lassen Urlauber Wertsachen idealerweisen im Hotel.

Auch das Auto bietet keinen sicheren Aufbewahrungsort. Wer jedoch auf Geld oder Handy am Strand nicht verzichten mag, sollte immer sicherstellen, dass eine Person das Strandgepäck während des Badens zu jeder Zeit im Blick hat. Zudem gibt es die Möglichkeit, Artikel mit Geheimfächern zu erwerben, die wie Alltagsgegenstände aussehen wie zum Beispiel Haarbürsten oder Sonnencreme-Tuben.

Video: Außergewöhnlich schön - Die etwas anderen Reiseziele

Lesen Sie hier: Warum Sie im Hotel nie im obersten Stockwerk wohnen sollten.

Allgemeine Tipps gegen Diebstahl

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, einzelne Gegenstände zu schützen: Verschiedene Unternehmen bieten für Handys sogenannte Anti-Diebstahl Apps, die beispielsweise per Fernsteuerung einen Alarm auslösen oder sich per GPS-/WLAN-Ortung aufspüren lassen. Mit diebstahlsicheren Rucksäcken und Kameragurten lassen sich ebenfalls verschiedene Wertgegenstände unterwegs sichern, vor allem wenn Urlauber sich in einer Menschenmenge befinden.

Zudem empfiehlt es sich, immer zwei Kreditkarten in den Urlaub mitzunehmen und diese an verschiedenen Orten aufzubewahren bzw. nur eine davon mit sich zu führen, falls eine abhandenkommen sollte. Wichtige Dokumente sollten vor dem Start der Reise kopiert und die Kopien getrennt aufbewahrt werden. Denn bei Verlust machen vorhandene Kopien es einfacher, die jeweiligen Ausweise im Ausland neu zu beantragen.

Sollte doch einmal etwas passieren, kommt in bestimmten Fällen auch die Hausratversicherung dafür auf, wenn eine sogenannte Außenversicherung inkludiert ist.

Doch nicht nur im Urlaub sollte auf das Hab und Gut geachtet werden: Damit auch das Eigenheim während des Urlaubs unversehrt bleibt, rät weg.de, während der Abwesenheit die Zeitung abzubestellen und Nachbarn damit zu beauftragen, regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Zudem simulieren Zeitschaltuhren, dass jemand zu Hause ist und schrecken potenzielle Diebe ab. Ebenfalls empfiehlt sich, in den sozialen Medien nicht auf dem öffentlichen Profil zu posten, wann und wie lange man sich im Urlaub befindet.

Auch interessant: Fake bei Ferienwohnungen: Woran erkenne ich Betrüger?

sca

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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