Erfolgreicher Löscheinsatz

Waldbrand auf Gran Canaria wird schwächer

Der Waldbrand in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria wütet weiter - allerdings mit abgeschwächter Kraft. Foto: Europa Press/dpa
+
Der Waldbrand in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria wütet weiter - allerdings mit abgeschwächter Kraft. Foto: Europa Press/dpa

Gute Nachrichten aus Gran Canaria: Der Waldbrand geht zurück. Urlauber sollten sich aber weiterhin von den betroffenen Gebieten südwestlich der Hauptstadt Las Palmas fernhalten.

Las Palmas (dpa) - Der verheerende Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria hat sich nach Behördenangaben leicht abgeschwächt. «An diesem Morgen gibt es gute Nachrichten», teilte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, auf Twitter mit.

«Das Feuer verliert an Potenzial», so der Politiker. Derweil stiegen die Löschflugzeuge und Hubschrauber wieder in die Luft, um gegen die Flammen in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel zu kämpfen. Insgesamt waren 600 Helfer im Einsatz.

Allein am Montag (19. August) seien eine Million Liter Wasser eingesetzt worden, um den Brand in den Griff zu bekommen, schrieb die Inselregierung in einer Mitteilung. Mittlerweile seien 10.000 Hektar Fläche betroffen, 2000 davon lägen im berühmten Naturpark Tamadaba mit seinen einzigartigen Kiefernwäldern. Der 7500 Hektar große Park liegt innerhalb des von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärten Westens des Insel und gilt als «die grüne Lunge» der Insel.

9000 Menschen aus Dutzenden Ortschaften in dem Gebiet südwestlich der Hauptstadt Las Palmas sind seit Ausbruch des Feuers am Samstag in Sicherheit gebracht worden.

Was müssen Touristen auf Gran Canaria wissen?

Für die meisten Touristen besteht bisher keine Gefahr: Sie sind in den Hotels in den Küstenregionen untergebracht - weit entfernt von dem Waldbrandgebiet.

Die Reiseveranstalter Tui, Thomas Cook, DER Touristik, FTI und Alltours beobachten die Lage derzeit, haben aber bisher lediglich einzelne Ausflüge abgesagt. Urlauber, deren Reise noch bevorsteht, müssen nach derzeitigem Stand ihre Pläne nicht ändern.

FTI-Gäste können darüber hinaus ihren Mietwagen umbuchen oder kostenlos stornieren. DER Touristik empfiehlt Selbstfahrer-Gästen die Informationen der Medien zu beachten und Straßensperrungen im Blick zu behalten. Unter Umständen müssen sie Umwege in Kauf nehmen. Auch Alltours rät Reisenden im Mietwagen, die betroffene Region weiträumig zu meiden.

Mitteilung der Regierung (spanisch)

Polizei Gran Canaria (spanisch)

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Fast 160 aller rund 200 Länder weltweit Hochrisikogebiet
Reise

Fast 160 aller rund 200 Länder weltweit Hochrisikogebiet

Omikron breitet sich nicht nur in Deutschland immer stärker aus. Ein großer Teil der Welt hat inzwischen mit der neuen Corona-Variante zu kämpfen. Die Liste der …
Fast 160 aller rund 200 Länder weltweit Hochrisikogebiet
Corona-Regeln für Italien, Frankreich, Österreich & Co.: Hier braucht es den Booster
Reise

Corona-Regeln für Italien, Frankreich, Österreich & Co.: Hier braucht es den Booster

Viele EU-Länder haben ihre Corona-Regeln verschärft – auch hinsichtlich der Impfung. Wer unkompliziert verreisen will, braucht vielerorts einen Booster.
Corona-Regeln für Italien, Frankreich, Österreich & Co.: Hier braucht es den Booster

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.