Gewaltsame Proteste

Warum Urlauber die Panamericana in Kolumbien meiden sollten

Wer Kolumbien auf der "Panamericana" durchreist, muss mit Straßenblockaden rechnen. Vor allem auf der Strecke zwischen Cali und Popayan sind gewaltsame Proteste zu erwarten. Foto: Christian Escobar Mora/Archiv
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Wer Kolumbien auf der "Panamericana" durchreist, muss mit Straßenblockaden rechnen. Vor allem auf der Strecke zwischen Cali und Popayan sind gewaltsame Proteste zu erwarten. Foto: Christian Escobar Mora/Archiv

Die "Panamericana", die von Alaska nach Feuerland führt, ist eine der berühmtesten Reiserouten der Welt. Doch nicht in jedem Land ist die Passage sicher. In Kolumbien sollten Reisende die Strecke besser verlassen.

Bogotá, D.C. (dpa/tmn) - Urlaubern in Kolumbien wird derzeit dringend von einer Reise auf der Strecke "Panamericana" abgeraten. Grund dafür sind gewaltsame Proteste sowie Straßenblockaden - insbesondere auf der Hauptverkehrsverbindung zwischen Cali und Popayan.

Das Schnellstraßensystem beginnt in Alaska, durchquert Nordamerika und endet in Feuerland im südlichen Teil von Argentinien. Doch der kolumbianische Teil des Straßensystems sei derzeit streckenweise nicht passierbar. Das teilt das Auswärtige Amt (AA) in seinem aktuellen Reisehinweis mit.

Auch die Verbindung von Huila nach Putumayo sei von den Protesten betroffen und sollte gemieden werden. Urlauber sollten zudem nicht auf Nebenstrecken unterwegs sein, die sich in dem Gebiet befinden. Und auch von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse dort derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen. Reisende sollten vorsichtig sein und den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte Folge leisten.

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Kolumbien ist zuletzt auch durch einen anderen Vorfall in die Schlagzeilen geraten. Im September wurde eine Bürgermeisterkandidatin in Bogota Opfer eines Mordanschlags

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