Schwer zu enträtseln

Was Bahn-Durchsagen wirklich bedeuten

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Die Durchsagen der Deutschen Bahn verwirren Fahrgäste manchmal. Doch die Redaktion zeigt Ihnen, was wirklich dahinter steckt - und gibt Tipps.

Technische Störungen, erhöhtes Personenaufkommen oder Personenschaden: Auskünfte der Deutschen Bahn wirken rätselhaft bis kurios. Was steckt also dahinter?

Der Fahrplan der Deutschen Bahn ist eigentlich strikt geregelt. Doch auch hier läuft nicht immer alles rund und es kann zu Verspätungen kommen. Die Bahndurchsagen sind dann allerdings oftmals sehr kryptisch und helfen Fahrgästen nicht immer weiter. Die Redaktion entschlüsselt für Sie fünf der häufigsten Bahnauskünfte.

Verzögerungen im Betriebsablauf

Besonders bei S-Bahnen bekommen Fahrgäste, die auf den Bahngleisen warten, öfters diese Bahndurchsage zu hören. Doch wirklich etwas darunter vorstellen, können sich nur die Wenigsten. Der Grund: Verzögerungen im Betriebsablauf haben meist keine genaue Ursache. Meist sind es viele Kleinigkeiten, die sich summieren. Ein Beispiel ist, wenn mehrere Personen bei einer Tür einsteigen wollen und dadurch den Aufenthalt an einer Haltestelle verzögern und ein so verspäteter Zug das Gleis für den folgenden blockiert. Solche "Domino-Effekte" schaukeln sich hoch – ohne Hauptursache – und wird ebenfalls durch solch eine Bahnansage von der Deutschen Bahn diffus gehalten.

Lesen Sie hier: Zugfahren mit Hund - worauf muss ich achten?

Technische Störungen

Sie stehen am Gleis und warten auf ihre Bahn, doch dann erklingt die Durchsage "Wegen technischen Störungen an der Strecke kommt es zu Verspätungen von mehreren Minuten". Im schlimmsten Fall kann dadurch sogar die ganze Strecke für einige Zeit lahmgelegt sein. Doch was genau sind technische Störungen? Hierbei handelt es sich oftmals um Fehlfunktionen von Weichen oder elektrischen Installationen an Bahnhöfen. Und diese können dann schon mal den gesamten Verkehr aufhalten.

Personen im Gleis

Diese Bahnauskunft scheint schon eindeutiger. Ob versehentlich oder bewusst – es befinden sich bei diesem Störungsfall eine oder mehrere Personen auf den Gleisen. Doch wie kommen die da hin? Sie wollen meist abkürzen, haben sich verlaufen oder wollen sogar ein Selfie mit fahrendem Zug schießen. Hier läuten bei der Bahn natürlich die Alarmglocken – schließlich ist diese Situation lebensgefährlich. Und auch ärgerlich: Denn dadurch können unnötige Verspätungen entstehen.

Unfall mit Personenschaden

Das ist der wohl der schlimmste Störungsfall für alle Betroffenen: der Personenschaden. Dieser Begriff ist allerdings die Umschreibung für den Schienensuizid. Das kann nicht nur durch den darauffolgenden Notfall- und Polizeieinsatz stundenlange Verspätungen bedeuten, sondern traumatische Folgen für alle Beteiligten haben. Auch hier kann es passieren, dass durch den Notarzteinsatz ein bis mehrere Strecken auf einen Schlag gesperrt werden.

Hohes Reiseaufkommen

Vor allem in den Schulferien, an Wochenenden oder nachts kann es auf Stammstrecken zu sehr hohem Reiseaufkommen führen. Diese Zeiten werden von der Deutschen Bahn gerne genutzt, um Wartungs- oder Sanierungsarbeiten an den Gleisen zu verrichten.

Dadurch kann es für Einwohner und/oder Pendler zu erheblichen Verspätungen kommen. Um frühzeitig Bescheid über aktuelle Bahnauskünfte zu wissen, sehen Sie am besten einerseits auf den Anzeigetafeln der Bahnhöfe nach oder Sie informieren sich über www.bahn.de über die Live-Auskunft zu Zugausfällen.

Zudem finden Sie auf der DB-Homepage auch Verkehrsmeldungen aus den Regionen und über kurzfristige Behinderungen im Zugverkehr sowie baubedingte Fahrplanänderungen. Eine weitere Möglichkeit stellt der Verspätungs-Alarm dar. Falls Ihr Zug also mehr als zehn Minuten Verspätung an der Start- oder Zielhaltestelle hat, werden Sie per Email oder per Push-Nachricht über Ihr Smartphone informiert. Diese bekommen Sie direkt in die DB Navigator App, nachdem Sie sie auf Ihr Smartphone geladen haben.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, über DB LiveMaps Züge in Echtzeit zu tracken und etwaige Störmeldungen frühzeitig zu erkennen. Doch was tun, wenn Sie es eilig haben und Störfälle auftreten? Dann können Sie auch schnell alternative Verbindungsmöglichkeiten suchen. Der Clou daran:

Minutengenaue Pünktlichkeitsinformationen

Bewertung der Reiseverbindungen hinsichtlich Erreichbarkeit

Ermittlung alternativer Verbindungen am aktuellen Reisetag für die nächsten zwölf Stunden

Verfügbar auf der DB-Homepage und der DB Navigator App

Und so geht’s: Geben Sie Ihre Verbindung in der Reiseauskunft auf der DB-Homepage ein und rufen Sie die Details auf. Wenn Ihr Zug Verspätung hat, wird Ihnen hier die Funktion "Aktuelle Alternativen" angeboten. Diese zeigt Ihnen dann weitere aktuelle Reiseverbindungen zu Ihrem gewünschten Zielort auf.

Doch Vorsicht: Die Konditionen Ihres Tickets werden bei der Zugsuche nicht berücksichtigt. Das heißt, Sie müssen sich auf der der DB-Homepage zu den Fahrgastrechten informieren, welchen Zug Sie im Falle von Verspätungen nutzen dürfen.

Deutsche Bahn präsentiert ICE der vierten Generation

Deutsche Bahn, ICE 4
Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, und Verkehrsminister Alexander Dobrindt präsentieren gemeinsam den neuen ICE 4 der Deutschen Bahn in Berlin.  © AFP
Deutsche Bahn, ICE 4
Rüdiger Grube präsentiert stolz den neuen ICE 4 der Deutschen Bahn in Berlin.  © AFP
Deutsche Bahn, ICE 4
Mit einer Lichtshow und reichlich Konfetti wird der neue ICE 4 der Deutschen Bahn in Berlin vorgestellt.  © AFP
Deutsche Bahn, ICE 4
Rüdiger Grube präsentiert stolz den neuen ICE 4 der Deutschen Bahn in Berlin.  © AFP
Deutsche Bahn, ICE 4
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht bei der feierlichen Präsentation des neuen Zuges ICE 4 (Baureihe 412) im Hauptbahnhof in Berlin. Noch in diesem Jahr testet die Deutsche Bahn die ersten zwei Züge des Typs ICE 4 im Rahmen einer mehrmonatigen Einführungsphase. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht bei der feierlichen Präsentation des neuen Zuges ICE 4 (Baureihe 412) im Hauptbahnhof in Berlin. Noch in diesem Jahr testet die Deutsche Bahn die ersten zwei Züge des Typs ICE 4 im Rahmen einer mehrmonatigen Einführungsphase. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht bei der feierlichen Präsentation des neuen Zuges ICE 4 (Baureihe 412) im Hauptbahnhof in Berlin. Noch in diesem Jahr testet die Deutsche Bahn die ersten zwei Züge des Typs ICE 4 im Rahmen einer mehrmonatigen Einführungsphase. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Vorstellung des neuen ICE 4 der Deutschen Bahn. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l, CSU) und Rüdiger Grube (r), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, schauen sich zusammen mit Roland Busch (M), Mitglied des Vorstands Siemens AG, bei der feierlichen Präsentation des neuen Zuges ICE 4 (Baureihe 412) im Hauptbahnhof in Berlin den Zug von innen an. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l, CSU) und Rüdiger Grube (r), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, schauen sich zusammen mit Roland Busch (M), Mitglied des Vorstands Siemens AG, bei der feierlichen Präsentation des neuen Zuges ICE 4 (Baureihe 412) im Hauptbahnhof in Berlin den Zug von innen an. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l, CSU) und Rüdiger Grube (r), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, schauen sich zusammen mit Roland Busch (M), Mitglied des Vorstands Siemens AG, bei der feierlichen Präsentation des neuen Zuges ICE 4 (Baureihe 412) im Hauptbahnhof in Berlin den Zug von innen an. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Vorstellung des neuen ICE 4 der Deutschen Bahn. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Verkehrsminister Dobrindt bei der Vorstellung des neuen ICE 4 der Deutschen Bahn. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l-r, CSU) und Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und Roland Busch, Mitglied des Vorstands Siemens AG, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, besichtigen bei der feierlichen Präsentation den neuen Zug ICE 4 (Baureihe 412) im Hauptbahnhof in Berlin. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Vorstellung des neuen ICE 4 der Deutschen Bahn. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Verkehrsminister Dobrindt bei der Vorstellung des neuen ICE 4 der Deutschen Bahn. © dpa
Deutsche Bahn, ICE 4
Vorstellung des neuen ICE 4 der Deutschen Bahn. © dpa

Von Jasmin Pospiech

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