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Wie man jetzt noch Urlaubs-Unterkünfte findet

Im Sommer werden die meisten Deutschen wohl im eigenen Land Urlaub machen - das dürfte einen Wettlauf auf die Unterkünfte in gefragten Ferienregionen erzeugen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
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Im Sommer werden die meisten Deutschen wohl im eigenen Land Urlaub machen - das dürfte einen Wettlauf auf die Unterkünfte in gefragten Ferienregionen erzeugen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Hauptsache weg! In vielen beliebten Urlaubsorten dürfte es in den kommenden Wochen voll werden. Bei der Suche nach Hotelzimmern und Ferienwohnung gilt: Mehrere Wege führen zum Ziel.

Kehl (dpa/tmn) - In beliebten Urlaubsorten füllen sich Hotels und Ferienwohnungen - und viele Zimmer sind schon weg. Wer jetzt eine Unterkunft sucht, sollte nicht auf ein einzelnes Internet-Portal setzen, sondern möglichst auf mehreren Webseiten suchen. Dazu rät Sabine Blanke vom Europäischen Verbraucherzentrum in Kehl.

Zum einen gibt es mehr als ein großes Buchungsportal. Zum anderen lohnen sich regionale Portale für einzelne Ferienregionen, etwa für die Nord- oder Ostsee oder auch einzelne Inseln. Dort finden sich oft direkte Kontaktadressen der Vermieter. Nicht zuletzt haben Hotels und Pensionen häufig eigene Webseiten. Auch ein Anruf bei der örtlichen Touristen-Information kann nicht schaden.

Blanke rät zu Portalen und Anbietern, bei denen man direkt anrufen kann. "Das geht schneller als per E-Mail." So lässt sich erfragen, ob vielleicht doch noch ein Zimmer oder eine Wohnung frei ist. "Oft ist bei den Portalen allerdings noch am meisten frei, weil diese Zimmerkontingente aufgekauft haben", so die Juristin. Möglicherweise hat auch ein Reiseveranstalter in einer Region Kontingente gesichert - auch dort kann ein Blick ins Angebot lohnen.

Anbieter zu vergleichen lohnt nicht nur, um Verfügbarkeiten zu prüfen. "Auch der Preisunterschied kann deutlich sein", sagt Blanke.

Wenn in einem Ferienort nur noch ganz wenige Zimmer frei sind, sollten Urlauber die letzten Angebote trotzdem gründlich prüfen, vor allem die AGB. "Bloß nicht die Katze im Sack kaufen", rät Blanke.

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