Fataler Anblick

Zwei Kreuzfahrtschiffe rammen sich - und Touristen zücken die Kamera

+
Zwei Kreuzfahrtschiffe krachen zusammen - und Touristen filmen es. (Symbolfoto)

Vor der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires kollidierten am 20. Februar 2019 zwei Kreuzfahrtschiffe der Kreuzfahrtlinie MSC Cruises - Touristen reagierten verstört.

Die Touristen an Deck und im Hafen von Buenos Aires wussten nicht, wie ihnen geschah, als die MSC Orchestra unaufhaltsam Kurs auf die MSC Poesia nahm. Beide Kreuzfahrtschiffe waren im Begriff, im Hafen von Buenos Aires Anker zu setzen, als das Unglück geschah.

Zwei Kolosse rammen sich - Augenzeugen waren hilflos

Urlauber an Bord der beiden Passagierschiffe hatten noch versucht, den Crash abzuwenden: Doch ihre Rufe und Pfiffe brachten nichts, wie das Portal Der Westen berichtete - die beiden Kreuzfahrtschiffe prallten zusammen. Nicht nur die überwiegend brasilianischen Passagiere, auch Touristen an Land trauten ihren Augen nicht. Einige davon griffen zur Kamera und filmten den Zusammenstoß:

Auch wenn die Bilder verstören: Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon, verletzt wurde niemand.

Mehr zum Thema: Warum Sie auf Kreuzfahrt wirklich immer eine Rolle Klebeband einpacken sollten.

Keine Verletzten, Sachschaden wird noch ermittelt

Warum die MSC Orchestra seitlich in die MSC Poesia gefahren ist, muss noch geklärt werden. Die argentinische Marinebehörde ermittelt noch, wer für den Unfall verantwortlich ist und welche Höhe der Sachschaden hat.

Video: Premium-Kreuzfahrtschiff Norwegian Bliss lockt mit E-Kartbahn

Auch interessant: Schiffsarzt enthüllt Geheimnis von Kreuzfahrt-Köchen, das Passagiere verstören wird.

Weiterlesen: Wer auf Kreuzfahrt diese Kleidung trägt, dem drohen hohe Geldstrafen und Gefängnis.

jg

Auf Expeditionskreuzfahrt in der Südsee

Das Kreuzfahrtschiff "Bremen" vor Fidschis Hauptinsel Viti Levu: Maximal 155 Gäste finden an Bord Platz. Foto: Hapag-Lloyd Cruises
Das Kreuzfahrtschiff "Bremen" vor Fidschis Hauptinsel Viti Levu: Maximal 155 Gäste finden an Bord Platz. Foto: Hapag-Lloyd Cruises © Hapag-Lloyd Cruises
Die romantische Muri-Lagune auf Rarotonga. Die Hauptinsel der Cookinseln ist touristisch gut erschlossen. Foto: Philipp Laage
Die romantische Muri-Lagune auf Rarotonga. Die Hauptinsel der Cookinseln ist touristisch gut erschlossen. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Auf Aitutaki geht es in der türkisfarbenen Lagune zur One Foot Island - das Südsee-Panorama ist betörend. Foto: Philipp Laage
Auf Aitutaki geht es in der türkisfarbenen Lagune zur One Foot Island - das Südsee-Panorama ist betörend. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Glückliche Begegnung beim Schnorcheln: Muräne im Riff von Aitutaki. Foto: Philipp Laage
Glückliche Begegnung beim Schnorcheln: Muräne im Riff von Aitutaki. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Bora Bora ist für viele Urlauber das absolute Südsee-Traumziel - die Insel wird von einem gewaltigen Vulkan überragt. Foto: Hapag-Lloyd Cruises
Bora Bora ist für viele Urlauber das absolute Südsee-Traumziel - die Insel wird von einem gewaltigen Vulkan überragt. Foto: Hapag-Lloyd Cruises © Hapag-Lloyd Cruises
Bouma-Wasserfälle auf Taveuni - das natürliche Becken lädt zur Abkühlung ein. Foto: Philipp Laage
Bouma-Wasserfälle auf Taveuni - das natürliche Becken lädt zur Abkühlung ein. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Tropenstrand an der Südküste von Fidschis Hauptinsel Viti Levu - hier machen die "Bremen"-Gäste einen Badestopp. Foto: Philipp Laage
Tropenstrand an der Südküste von Fidschis Hauptinsel Viti Levu - hier machen die "Bremen"-Gäste einen Badestopp. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Ein bisschen Abenteuer: Auf Taveuni geht es über schlüpfrige Pfade zu Wasserfällen mitten im Dschungel - nicht immer ganz leicht. Foto: Philipp Laage
Ein bisschen Abenteuer: Auf Taveuni geht es über schlüpfrige Pfade zu Wasserfällen mitten im Dschungel - nicht immer ganz leicht. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Blick über die Insel Taveuni, die zu Fidschi gehört - die Südsee lässt ihre Postkarten-Motive bereits erahnen. Foto: Philipp Laage
Blick über die Insel Taveuni, die zu Fidschi gehört - die Südsee lässt ihre Postkarten-Motive bereits erahnen. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Die "Bremen" liegt vor Alofi vor Anker - und pustet schwarze Abgase in die Südsee-Luft. Foto: Philipp Laage
Die "Bremen" liegt vor Alofi vor Anker - und pustet schwarze Abgase in die Südsee-Luft. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Begrüßungszeremonie auf der kleinen Insel Kioa auf Fidschi - die Bewohner sind Klimaflüchtlinge von Tuvalu. Foto: Philipp Laage
Begrüßungszeremonie auf der kleinen Insel Kioa auf Fidschi - die Bewohner sind Klimaflüchtlinge von Tuvalu. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Diese rituelle Stätte auf der Insel Futuna ist als einstiger Kannibalenofen markiert - Zeit für einen Fotostopp. Foto: Philipp Laage
Diese rituelle Stätte auf der Insel Futuna ist als einstiger Kannibalenofen markiert - Zeit für einen Fotostopp. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Mutet prähistorisch an: Der Lalolalo-See auf der Insel Wallis ist ein riesiger, mit Wasser gefüllter Vulkankrater. Foto: Philipp Laage
Mutet prähistorisch an: Der Lalolalo-See auf der Insel Wallis ist ein riesiger, mit Wasser gefüllter Vulkankrater. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Auf Samoas Insel Savai'i können Besucher über ein Lavafeld spazieren, das beim Ausbruch des Matavanu 1905 enstanden ist. Foto: Philipp Laage
Auf Samoas Insel Savai'i können Besucher über ein Lavafeld spazieren, das beim Ausbruch des Matavanu 1905 enstanden ist. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Schwarzspitzen-Riffhaie umkreisen das Ausflugsboot jenseits des Riffs auf Bora Bora - auf der Insel kann man mit den Tieren schnorcheln. Foto: Philipp Laage
Schwarzspitzen-Riffhaie umkreisen das Ausflugsboot jenseits des Riffs auf Bora Bora - auf der Insel kann man mit den Tieren schnorcheln. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Schwieriges Gelände: Unterwegs auf Moorea, einer der Gesellschaftsinseln in Französisch-Polynesien. Foto: Philipp Laage
Schwieriges Gelände: Unterwegs auf Moorea, einer der Gesellschaftsinseln in Französisch-Polynesien. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Folklore-Vorführung auf Savai'i, einer der zwei großen Inseln Samoas. Auf einer Südsee-Tour geht es nicht nur um traumhafte Strände, auch die polynesische Kultur lässt sich kennenlernen. Foto: Philipp Laage
Folklore-Vorführung auf Savai'i, einer der zwei großen Inseln Samoas. Auf einer Südsee-Tour geht es nicht nur um traumhafte Strände, auch die polynesische Kultur lässt sich kennenlernen. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage
Ole Stapelfeld ist Expeditionsleiter auf den Schiffen von Hapag-Lloyd Cruises. Foto: Flora Hübl
Ole Stapelfeld ist Expeditionsleiter auf den Schiffen von Hapag-Lloyd Cruises. Foto: Flora Hübl © Flora Hübl
Axel Engeldrum ist Kapitän bei Hapag-Lloyd Cruises. Foto: Hapag-Lloyd Cruises
Axel Engeldrum ist Kapitän bei Hapag-Lloyd Cruises. Foto: Hapag-Lloyd Cruises © Hapag-Lloyd Cruises
Karte: dpa-Infografik Foto:
Karte: dpa-Infografik Foto: © 
Die kleine Insel Alofi bietet tolle Strände, ist ansonsten aber unbewohnt. Foto: Philipp Laage
Die kleine Insel Alofi bietet tolle Strände, ist ansonsten aber unbewohnt. Foto: Philipp Laage © Philipp Laage

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Wie sich Reisende bei einem Erdbeben richtig verhalten

Immer wieder kommt es in Reiseländern zu Erdbeben - so wie jetzt in Griechenland. Wie sollten Touristen reagieren, wenn die Erde bebt? Antworten von Experten.
Wie sich Reisende bei einem Erdbeben richtig verhalten

Was Urlauber in Italien besser nicht machen sollten

Urlauber unternehmen schon manchmal für Einheimische merkwürdige Dinge. In Italien können sie dafür oftmals, meistens mit saftigen Geldstrafen, sanktioniert werden.
Was Urlauber in Italien besser nicht machen sollten

Chaos am Flughafen: Passagiere stundenlang gestrandet - und keiner weiß, was los ist

Am Flughafen London Heathrow kam es zu stundenlanger Verzögerung, nachdem ein Gepäckband ausfiel. Zahlreiche Passagiere beklagten sich über mangelnde Informationen.
Chaos am Flughafen: Passagiere stundenlang gestrandet - und keiner weiß, was los ist

Flugbegleiterin verrät: Darum sollten Sie besser ganz in der Früh fliegen

Wer steht schon gerne früh auf, im ungemütlichen Dunkeln? Wohl die wenigsten. Warum es sich für einen Flug aber lohnen kann, erklärt eine Flugbegleiterin.
Flugbegleiterin verrät: Darum sollten Sie besser ganz in der Früh fliegen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.