Darum ist sie ausgestiegen

„Game of Thrones“: Ehemalige Daenerys-Darstellerin spricht über fürchterliche Erfahrungen am Set

Emilia Clarke als Daenerys Targaryen in der Serie „Game of Thrones“.
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Die Rolle der „Game of Thrones“-Figur Daenerys Targaryen sollte Emilia Clarke ursprünglich gar nicht spielen.

Emilia Clarke hätte die ikonische Rolle der Daenerys Targaryen fast nicht gespielt. Ihre Vorgängerin verrät, weshalb sie „Game of Thrones“ hinter sich gelassen hat.

Wer an „Game of Thrones“* denkt, hat womöglich ein Bild des eisernen Throns im Kopf. Häufig werden mit der Serie auch die Charaktere Jon Snow, Tyrion Lannister oder Daenerys Targaryen in Verbindung gebracht. Schauspielerin Emilia Clarke hat letztere Figur zur Serien-Ikone gemacht. Die Darstellerin sollte diese Rolle aber ursprünglich gar nicht spielen. HBO wählte zunächst den „The Tudors“-Star Tamzin Merchant (Catherine Howard). Nach dem Dreh der Pilot-Folge kehrte sie „Game of Thrones“ allerdings den Rücken. In einem Interview mit Entertainment Weekly enthüllte sie die Gründe für ihren Ausstieg. Dabei berichtete sie von unangenehmen Erfahrungen während der Dreharbeiten.

„Game of Thrones“: Ursprüngliche Daenerys-Darstellerin verrät, warum sie ausgestiegen ist

„Der Dreh der Pilot-Folge war eine lehrreiche Lektion“, berichtet Tamzin Merchant gegenüber Entertainment Weekly. Die Darstellerin spielte darin die Rolle von Daenerys Targaryen. Nach Fertigstellung der Episode begann HBO die Dreharbeiten noch einmal von vorne, dieses Mal mit Emilia Clarke als Mutter der Drachen. Bislang ließe sich nur mutmaßen, weshalb die Rolle neu besetzt wurde. Merchant enthüllte im Interview nun die wahren Gründe. Ihren Aussagen nach habe HBO sie nicht absichtlich ersetzt. Stattdessen traf sie selbst die Entscheidung, Daenerys nicht zu verkörpern: „Die Erfahrungen am Set von ‚Game of Thrones‘ waren eine Bestätigung für mich, auf meine Instinkte zu vertrauen und mich nach ihnen zu richten. Ich habe versucht, aus dieser Situation haurauszukommen und während der Vertragsverhandlungen habe ich eigentlich auch entschieden, die Rolle nicht anzunehmen. Ich wurde allerdings von manchen Menschen dazu überredet, es doch zu machen.“

Merchant berichtet weiter, nie das Gefühl gehabt zu haben, dass die „Geschichte interessant genug gewesen wäre, um sie zu erzählen“. Sie wollte sich nicht dazu zwingen, sich für die Handlung und die Figur zu begeistern, nur weil andere Menschen fasziniert waren. Trotzdem sei sie von Emilia Clarkes Leistung beeindruckt: „Ich denke, all das ist ein Beleg dafür, wie wunderbar es Emilia Clarke hinbekommen hat, Daenerys zu einer Ikone zu machen. Sie konnte sich offensichtlich dafür begeistern, diese Geschichte zu erzählen und deshalb war sie unglaublich und großartig als Mutter der Drachen. Aber was mich betrifft, hatte ich einfach nicht das richtige Gefühl, um diese Geschichte zu erzählen.“ Auf den Erfolg von Clarke sei sie zudem nicht neidisch. Im Gegenteil: Sie befürchtet sogar, dass sie niemals die kreative Person hätte sein können, die sie heute ist, wenn sie die Rolle angenommen hätte.

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„Game of Thrones“: Tamzin Merchant berichtet von unangenehmen Erfahrungen am Set

Die Pilot-Folge von „Game of Thrones“ wurde nie veröffentlicht. Trotzdem gibt es einige Details zur Handlung, die sich geringfügig von den Geschehnissen in der ersten Episode unterscheiden. So sollen die Hochzeitsszenen mit Khal Drogo (Jason Momoa) ursprünglich viel schlüpfriger gewesen sein. Merchant erwähnt, sich damit ganz und gar nicht wohl gefühlt zu haben: „Plötzlich befand ich mich ohne Kleidung auf einem Pferd, mit dem ich durch Marokko rit. Das Pferd schien wesentlich euphorischer gewesen zu sein, als ich.“ (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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