Jetzt gilt es

Neues Plastikverbot für Trinkhalm und Wattestäbchen

Plastikgeschirr wird Anfang Juli verboten, doch auch Alternativen wie Bambusgabeln oder Schüsseln aus Pressfasern sind nach einer Untersuchung von Verbraucherschützern teils problematisch.
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Plastikgeschirr wird Anfang Juli verboten, doch auch Alternativen wie Bambusgabeln oder Schüsseln aus Pressfasern sind nach einer Untersuchung von Verbraucherschützern teils problematisch.

Nach langem Anbahnen greift die EU-Richtlinie, die Einweg-Plastik verbietet, damit weniger Müll in die Meere gelangt. Was das konkret bedeutet und Alternativen.

Brüssel – Ziel der Richtlinie, die die EU 2019 verabschiedet hat: Plastikmüll zu reduzieren und so die Meere und die Umwelt vor einer anhaltenden Plastikflut bewahren. Jetzt dürfen die Hersteller unter anderem kein Besteck, keine kosmetischen Wattestäbchen, Luftballonstäbe, Rührstäbchen, Teller, Schalen und Trinkhalme aus Plastik produzieren. Lebensmittel- und Getränkebehälter aus Styropor sind ebenfalls verboten. 

Alternativen sind noch Mangelware. Bio-Kunststoffe sind zwar nicht aus Erdöl hergestellt, dafür aber schlecht kompostierbar. Papier erhöht den Druck auf die Abholzung der Wälder. Aluminium verbraucht viel Energie. Ein Start-up produziert essbare Löffel, Strohhalme und Teller. Und warum man sich nicht vom Greenwashing blenden lassen sollte, erfahren sie hier.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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