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Pizza-Roboter bei Aldi – hier wird er bereits eingesetzt

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Von: Tobias Becker

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Mit dem „Pizzabot“ testet Aldi aktuell eine Neuheit. Kunden können dank des Roboters in kurzer Zeit eine frische Pizza erhalten. Wo es den Automaten gibt und was er kann:

Ob die Kinder einen kurzen Snack wollen, es in der Mittagspause mal schnell gehen muss oder das Brot zu Hause ausgegangen ist – die Backwaren-Automaten sind bei Discounter-Riese Aldi bekannt und auch beliebt. Ein Knopfdruck und die Kunden erhalten ihr gewünschtes Produkt frisch aus dem Automaten. Dabei reicht die Palette von Brötchen, Brot und Kaffeestückchen bis zu kalten Pizza-Teilchen.

Nun will Aldi* offenbar ein echtes „Upgrade“ einzuführen, das den Kunden einen der beliebtesten Backwaren-Snacks liefert – und zwar warm. Es geht um knusprige Pizza, die wie im Restaurant schmecken soll. Besonderes Goodie: Der Holzofengeschmack, der die Automaten-Pizza ausmachen soll. HEIDELBERG24* verrät, in welchem Land es den „Pizzabot“ bereits gibt – und wie er funktioniert.

DiscounterAldi
HauptsitzEssen (Aldi Nord)/Mühlheim an der Ruhr (Aldi Süd)
GründerKarl & Theo Albrecht
Filialen weltweit11.235 (2019)
Jahresumsatz81,8 Milliarden Euro (2019)

Aldi testet Pizza-Automaten im Ausland: In dieser Stadt ist der „Pizzabot“ in Betrieb

Aber: Wie kommt die leckere Pizza zu Aldi? Der Discounter-Riese setzt dabei wohl auf einen „Pizzabot“. Der soll nicht nur beste Zutaten verwenden, sondern auch verschiedene Pizza-Varianten bieten können. Ähnlich wie der Backautomat soll auch der „Pizzabot“ die Kunden begeistern. Einziger Nachteil: Bislang gibt es den pizzabackenden Roboter in Deutschland noch nicht. Der Discounter-Riese testet den pizzabackenden Roboter aktuell noch in einer seiner Aldi-Filialen im Ausland* – genauer gesagt im australischen Sydney.

In einem Aldi Corner Store im Norden der Metropole stellt der „Pizzabot“ aktuell täglich rund 450 Pizzen her. Die Verantwortlichen versprechen dabei ofenfrische Pizza innerhalb von nur zwei Minuten. Warum das Pizza-Pilotprojekt des deutschen Discounters in Australien stattfindet? Vermutlich aufgrund der Entwickler. Der Pizza-Roboter wurde schließlich von einem australischen Start-up namens „Placer Robotics“ entwickelt.

Aldi testet „Pizzabot“ ein: So funktioniert der pizzabackende Roboter

Die Pizza wird zubereitet, während die Kunden dabei zuschauen können, denn der Pizzabot hat eine Glasscheibe. Aber: Der Pizzateig wird von Hand gefertigt, heißt also, dass der Pizzabot nicht ganz autonom ist. In Australien wird das im Stadtteil Bondi gemacht. Die Böden sind dann belegt mit allerlei Zutaten, die von Büffelmozzarella bis Gourmet-Salami reichen, wie Computer Bild berichtett. Die Arbeit von Pizzabäckerinnen und -bäckern bleibt also nicht ganz aus.

Bei Aldi geht dann alles ganz schnell: Innerhalb von zwei Minuten ist die Pizza fertig, da der Pizzabot wohl Temperaturen erreicht, die einem Holzofen ähneln. Die Pizza: Knuspriger Boden, starker Geschmack, optimales Aussehen. Wenn die zwei Minuten um sind, serviert der Pizzabot das fertige Essen gut verpackt.

„Pizzabot“ bei Aldi: Kommt der Pizza-Automat bald auch nach Deutschland?

So leckeres Essen in so kurzer Zeit - das muss teuer sein, oder doch nicht? Eine Pizza kostet in Down Under bei Aldi aktuell 8,99 Australische Doller, was ungefähr 5,74 Euro sind. Matt Lipski, einer der Pizzabot-Gründer, erklärt, dass der Aldi Corner Store ideal für die Zusammenarbeit sei, den Pizzabot in Australien auf den Markt zu bringen. „Unsere Idee war es, Konsumenten, die kaum Zeit haben, eine Pizza wie aus dem Restaurant zu geben, die schnell, lecker, gesund und bezahlbar ist“, so Lipski weiter.

Wann und ob der Pizzabot irgendwann nach Deutschland kommt, ist noch nicht klar – denn auch die Versorgung des Roboters muss natürlich gewährleistet sein. Abwegig ist die Einführung des Pizza-Roboters hierzulande jedoch nicht, schließlich haben sowohl Aldi Süd als auch Aldi Nord bereits ähnliche Konzepte mit Start-Ups gewagt. In Deutschland hat Aldi aktuell einiges an Kritik zu verkraften. In letzter Zeit geht es immer wieder um das Thema „Tierhaltung“, bei Fleisch wurde die 5D-Regel* eingeführt und einige Produkte sind aus den Regalen verschwunden*. Gleichzeitig ziehen, wie bei allen Supermärkten, auch die Preise an*. Vielleicht käme der Pizzabot ja zur richtigen Zeit... (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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