Gefahr von Metallsplittern

Wurst-Rückruf bei Edeka: Innere Verletzungen können drohen

Eine Frau geht mit ihrem Einkaufswagen an einem Edeka-Logo vorbei.
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Ein Produkt der Edeka-Kette wird zurückgerufen.

Die Supermarktkette Edeka ruft Bratwürste wegen Verletzungsgefahr zurück. Wegen möglicherweise enthaltenen Metallsplittern sollten Sie von dieser Wurst die Finger lassen.

München - Die Supermarkt-Kette Edeka ruft im Norden Deutschlands in mehreren Bundesländern Bratwürste zurück. Grund dafür sei laut Nordcenter, das Fleischwerk der Märkte im Norden, dass in einzelnen Würsten Metallfremdkörper enthalten sein könnten. Wie groß und in welcher Menge diese Fremdkörper ausfallen können, gibt der Konzern nicht genauer an.

Die Bratwürste wurden überwiegend in den Edeka*-Filialen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg sowie im Norden von Niedersachsen und in Teilen von Brandenburg verkauft. Kunden, die das Produkt gekauft haben, wird vom Verzehr abgeraten. Stattdessen können all jene Bratwürste - auch ohne Vorlegen des Kassenbons - in den jeweiligen Filialen zurückgegeben werden, wie das Unternehmen bekannt gab. Der Kaufpreis werde vollständig zurückerstattet.

Edeka: Rückruf von Bratwürsten wegen Verletzungsgefahr - dieses Produkt ist betroffen

Bei den zurückgerufenen Bratwürsten handelt es sich konkret um die Rostbratwürste der Marke „gut und günstig“ in der 540-Gramm-Packung. All jene Würste, deren Verfallsdatum auf den 22.04.21 falle, sowie mit der Losnummer 210323 und der Veterinärkontrollnummer DE MV 11001 EG beschriftet ist, können betroffen sein.

Trotz strenger Gesetze für Lebensmittelsicherheit* müssen immer mehr Produkte zurückgerufen werden, da eine Verletzungsgefahr für die Verbraucher entstehen könnte. Das Verbraucher-Portal produktwarnung.eu betont die Gesundheitsgefahr bei Produkten mit Fremdkörpern. „Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen“, schreibt das Portal. „Verbraucher die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten betroffene Produkte nicht mehr verwenden und dem Handel zurückbringen.“ Immer häufiger werden Produkte - besonders aus dem Lebensmittel-Bereich - zurückgerufen*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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