Direkter Angriff auf Marktführer

Flixbus bekommt heftige Konkurrenz: „Pinkbus“ will sich durch ein wichtiges Detail abheben

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Frankfurter Fernbusbahnhof soll fertig werden

Der Fernbus-Markt wird umkämpfter: Platzhirsch Flixbus muss sich jetzt auch noch „Pinkbus“ erwehren. Das Unternehmen will sich in einem Punkt ganz besonders vom grünen Konkurrenten abheben.

München - Noch mehr Konkurrenz für die grünen Flixbusse: Nachdem das französische Unternehmen Blablacar in den deutschen Fernbus-Markt eingestiegen ist, will auch „Pinkbus“ dem Marktführer davonfahren. Zumindest was die Dauer der Busfahrt betrifft. Denn da hat das Konzept von „Pinkbus“ eine Besonderheit: Es werden nur Direktverbindungen bedient, zeitraubende Zwischenstopps gibt es nicht.

Zum Marktstart werden zunächst die Städte Berlin, Düsseldorf und München im Streckennetz sein. Frankfurt, Hamburg und Stuttgart sollen dann später hinzukommen. „Die Idee zu Pinkbus hatte ich bereits vor sechs Jahren. Damals haben wir ein Problem erkannt, den Markt beobachtet und unser Produkt kontinuierlich überdacht und weiterentwickelt. Erst als der Markt es hergegeben hat und andere Anbieter zu große Fehler gemacht haben, legten wir mit unserem Angebot an Direktverbindungen los,” erklärte Pinkbus-Geschäftsführer Christian Höber in einer Pressemitteilung. Über die Straßen rollen sollen die quietsch-pinken Buss ab 1. Juli.

Flixbus bekommt neue Konkurrenz: „Pinkbus“ will sich durch ein wichtiges Detail abheben

Eine Fahrt mit Pinkbus soll immer 25 Euro kosten – egal auf welcher Strecke. Die Sitzplatzreservierung ist kostenlos, ebenso die Mitnahme von bis zu zwei Gepäckstücken plus Handgepäck. Das Unternehmen verspricht zudem eine kostenlose Umbuchungsmöglichkeit, stabiles WiFi und viel Beinfreiheit samt USB-Anschlüssen und Steckdosen an jeder Sitzbank. Ein besonders Zuckerl für Vielfahrer: Jede zehnte Fahrt sei kostenlos, wirbt Pinkbus.

Also alles rosa oder bleibt es grün: Ob das Konzept direkt von A nach B bei den Reisenden zündet, wird die Zukunft zeigen...

Lesen Sie auch: Ein italienischer Busfahrer darf nicht mehr für Flixbus ans Steuer. Der Mann hatte auf ein Tattoo mit dem Schriftzug „Mein Kampf“ auf dem Arm. Zuvor machte ein Foto davon auf Twitter die Runde.

Und: Flixbus-Chef verrät: 

Diesen kleinen Fehler macht wirklich jeder Fernbus-Reisende

mb

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