Kritik an Änderung

Inkasso-Brief in der Post? Kosten ab Oktober gesenkt – aber nicht für jeden

Stempel mit der Aufschrift Inkasso
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Ab Oktober 2021: Neue Regeln gegen Inkasso-Abzocke gelten. (Symbolbild)

Am 1. Oktober 2021 sind wichtige Teile eines neuen Gesetzes für mehr Verbraucherschutz in Kraft getreten. Unverhältnismäßige Inkassokosten sollen damit der Vergangenheit angehören. 

Deutschland – Ab Oktober 2021 soll damit Schluss sein mit horrenden Inkasso-Gebühren. Mit dem entsprechenden Gesetz sollen Verbraucherrechte gestärkt werden. Die Verbraucherzentralen kritisieren die Änderung allerdings bereits jetzt als unzureichend.
Was die Neuerung im Inkasso-Fall konkret bedeutet, weiß RUHR24.*

Wie die Bundesregierung erklärt, würden die Änderungen in Summe ungefähr zu einer Senkung der Inkassogebühren um etwa 20 Prozent führen. Dies würde den Verbrauchern zugutekommen und sei von den Inkassodienstleistern zu tragen. Ein Grund für die Neuregelung sei auch die Corona-Pandemie, die viele Menschen finanziell getroffen habe.

Allerdings werden im Zuge der neuen Regeln in erster Linie die Gebühren für säumige Kleinbeträge oder aber für bereits nach der ersten Mahnung bezahlte Rechnungen gesenkt. Höhere Inkassokosten sind in anderen Fällen auch ab Oktober 2021 zulässig: Wer sich zum Beispiel mit der Zahlung zu viel Zeit lässt oder eine (berechtigte) Forderung bestreitet, zahlt Inkassokosten in bekannter Höhe. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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