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Kürbis-Zeit: Vorsicht! Nicht alle können mit Schale gegessen werden

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Kürbis ist ein beliebtes Herbstgemüse. Aber nicht alle Sorten können mit Schale gegessen werden.

Im Herbst ist Kürbis eins beliebte Zutat für diverse Gericht. Aber nicht alle Sorten können mit Schale gegessen werden. Worauf Sie bei Kürbissen achten sollten.

  • Kürbisse sind ein sehr beliebtes Lebensmittel im Herbst.
  • Es gibt über 800 verschiedene Arten von Kürbissen.
  • Nicht jeder Kürbis ist für eine Verwendung mit Schale geeignet.

Offenbach – Kürbisse sind lecker, gesund und vor allem vielseitig in der Küche im Herbst einsetzbar. So ist beispielsweise eine klassische Kürbissuppe fast schon ein leckeres Muss bei den kalten Temperaturen. Doch noch bevor man richtig mit dem Kochen beginnen kann, muss der Kürbis geschält und geschnitten werden. Das ist eine knifflige Angelegenheit, da die Schale des Kürbisses meist sehr hart und schwer zu durchbrechen ist. Da ist es hilfreich zu wissen, bei welchen Kürbissorten man die Schale problemlos dran lassen kann, um sich die lästige Arbeit in Zukunft zu ersparen.

Kürbisse mit Schale zu verarbeiten spart Zeit

Es gibt über 800 verschiedene Kürbis-Arten. Diese werden in zwei Gruppen unterteilt: Speisekürbissen und Zierkürbissen. Wie der Name schon sagt, sind Speisekürbisse für den Verzehr geeignet, Zierkürbisse hingegen nicht. Sie enthalten bittere Giftstoffe, die für uns Menschen schädlich sind. In Geschäften sind die Kürbisse daher in der Regel klar gekennzeichnet.

Generell gilt, dass man fast jeden Speisekürbis mit seiner Schale essen kann. Das Problem bei den meisten Kürbissorten ist nur, dass ihre Schalen sehr hart sind, wodurch sie beim Kochen und Garen deutlich länger brauchen würde, um weich zu werden, als das Fruchtfleisch des Kürbisses. Deshalb wird empfohlen, viele Kürbissorten vor dem Zubereiten zu schälen. Dennoch gibt es ein paar Arten, die Sie ohne Sorgen und Probleme mit Schale verwenden können:

  • Eine der beliebtesten Kürbissorten ist der Hokkaido. Seine Schale ist im Vergleich zu anderen Arten nicht ganz so hart, weswegen Sie den Hokkaido nicht schälen müssen und seine Schale problemlos verwenden und verzehren können. Hierbei spielt auch die Art der Verarbeitung keine große Rolle – egal ob Braten oder Kochen, der Hokkaido eignet sich für alle Zubereitungsformen. Zudem behaupten viele Köche sogar, dass die Schale des Hokkaido-Kürbisses Gerichte aromatischer machen soll. Für das perfekte Genusserlebnis lassen Sie die Schale also unbedingt am Kürbis dran.
  • Der Butternut-Kürbis kann ebenfalls mitsamt Schale verwendet werden. Sie sollten aber darauf achten, dass Zubereitungszeit des Gerichts nicht zu kurz ist, da die Schale sonst nicht weich wird Der Kürbis sollte bei der Verarbeitung für eine längere Zeit auf dem Herd stehen oder im Ofen sein. Sollte dies nicht der Fall sein, wird empfohlen, die Schale des Kürbisses zu entfernen. Dies geht beispielsweise ganz einfach mit einem herkömmlichen Kartoffelschäler.
  • Dieselbe Vorgehensweise gilt auch für den Muskatkürbis. Für kurze Garzeiten sollte der Kürbis geschält werden, da die Schale bei der Zubereitung recht lange braucht, bis sie gar ist.
  • Der Sweet Dumpling ist eine der kleinsten Kürbisse. Diesen Kürbis dürfen Sie sogar sorglos roh mitsamt seiner Schale essen, da diese sehr weich und gut verdaulich ist
  • Der Schlangenkürbis, der wie eine Zucchini aussieht, sollte maximal eine Länge von 30 Zentimeter haben, um ihn problemlos mit Schale zu verarbeiten. Ansonsten bildet er eine sehr harte Schale, die die Zubereitung beeinträchtigt.
  • Der Patisson ist ein Kürbis, der in der Form einem Ufo gleicht. Kleinere Exemplare können Sie problemlos mit Schale verzehren, die größeren können hingegen eine sehr harte Schale entwickeln, weswegen man diese entfernen sollte.
Der Patisson-Kürbis erinnert an ein kleines Ufo (Symbolbild).

Kürbis: Nicht jede Schale sollten Sie essen

Diese sechs Kürbissorten eignen sich hervorragend für eine Verwendung mitsamt ihrer Schale. Eine Ausnahme bildet der Spaghetti-Kürbis. Für ihn gilt: Sie müssen den Kürbis vor der Zubereitung nicht schälen, aber einstechen. So wird das fadenartige Fruchtfleisch gar und kann anschließend einfach herausgezogen. Essen sollten Sie die Schale aber nicht, da Sie schwer verdaulich ist. Das gilt auch für die folgenden Sorten:

  • Baby Bear
  • Riesenzentner
  • Bischofsmütze

Diese Sorten sollten Sie am besten vor ihrer Verarbeitung schälen. Das geht am besten mit einem scharfen Messer und einem Löffel. Waschen Sie den Kürbis zunächst gründlich ab und entfernen Sie zunächst den Stielansatz und Boden des Kürbisses. Mit dem Löffel entfernen Sie nun das komplette Kerngehäuse des Kürbisses. Je nach Größe und Form des Kürbisses können Sie diesen nun am Stück lassen, halbieren oder in mehrere Stücke schneiden. Entlang der Kürbisschale wird jetzt mit dem Messer geschnitten, um diese zu entfernen. Das kann manchmal etwas schwierig sein, da das Messer leicht abrutschst. Passen Sie daher auf Ihre Finger auf!

So erkennen Sie einen reifen Kürbis

Falls Sie ihren Kürbis mit Schale verarbeiten, sollten Sie diesen vorher gründlich reinigen. Suchen Sie am besten nach einem regional angebauten Kürbis und achten Sie auf eine unversehrte Schale. Kleinere Pocken oder Wucherung sind aber nur Schönheitsfehler und haben keinesfalls etwas mit der Qualität des Kürbisses zu tun. Klingt der Kürbis beim Klopfen hohl, sollte er in der Regel reif und bereit für die Zubereitung sein. (Von Sabrina Pia Kwasniok)

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